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Franz brachte auch den alten, blauen, mit vielen Flecken verſehenen, und mit rothem Camelot ausgeſchlagenen Mantel heraus, der ſeit fünfzehn Jahren ſeinen Beſitzer gar oft geſchützt, und, wie es in einem zu jener Zeit be⸗ kiebten Liede hieß, gar manchen Sturm erlebt hatte. Der Mantel war neu, als es im Jahre 1815 nach Belgien ging, und hatte George und William nach der Schlacht bei Quatre⸗Bras bedeckt.
Der alte Burck, der Beſitzer des Hauſes, in dem der Major wohnte, kam heraus; ſodann erſchien Franz mit noch mehr Gepäck — es war das letzte: — endlich zeigte ſich auch Major William.
Burck wollte ihn küſſen; denn wir müſſen hinzuſetzen, daß der Major von allen Leuten, mit denen er zu ſchaffen hatte, angebetet wurde.
Es koſtete dem guten Maior nicht wenig Mühe, ſich dieſer Liebesdemonſtration zu entziehen.
„Beim Zeus, ich will gehen,“ ſchrie Georgy.
„Gib ihm das,“ ſagte Becky in einem Tone, der viele Theilnahme verrieth, und ſteckte dem Kleinen ein Papierchen in die Hand.
In einem Nu war derſelbe unten an der Treppe, und drüben über der Straße.
Der gelbe Poſtillon knallte ein wenig mit ſeiner
Peitſche. William war in den Wagen geſtiegen, nachdem er von den Umarmungen ſeines Hauswirths erlost war⸗ Georgy hüpfte hinter dem Major hinein, und ſchlang ſeine Arme um deſſen Hals (wie man vom Fenſter aus ſah), und fing vann an, ihm gar viele Fragen vorzulegen. Sovann ſteckte er die Hand in die Weſtentaſche, und zog ein Billet heraus, das er dem Major gab.
William ergriff es ziemlich eifrig, und öffnete es zitterndz allein alsbald nahm ſein Geſicht einen andern Ausdruck an. Er riß das Billet in zwei Stücke, und warf dieſelben zum Wagen hinaus.


