Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Sodann küßte er Georgy auf den Kopf, und der Knabe ſtieg mit Franzens Hülfe aus. Seine Augen wa⸗ ren durch ſeine geballten Fäuſte verdeckt.

„Fort, Schwager!“

Und nun fing der gelbe Poſtillon an, mit ſeiner Peitſche ungeheuer zu knallen; Franz ſprang auf den Bock, und fort galoppirten die Schimmel.

Dobbin ließ den Kopf auf die Bruſt herabſinken. Er ſah nicht hinauf, als es an Amaliens Fenſter vorüber⸗ ging; und Georgy, der allein auf der Straße zurückge⸗ blieben war, fing mit einem Male vor der ganzen Men⸗ ſchenmenge heftig zu weinen an.

Emmy's Kammerjungfer hörte ihn im Laufe der Nacht wieder heulen, und hrachte ihm eingemachte Aprikoſen, um ihn einigermaßen zu tröſten. Ihre Wehklagen vermiſchten ſich mit den ſeinigen.

Alle armen, alle niedrigen, alle ehrlichen, alle guten Leute, die den gutherzigen und ſchlichten Herrn kannten, liebten ihn.

Und Emmy? Hatte ſie nicht gethan, was ihr die Pflicht gebot?

Zu ihrem Troſte hatte ſie das Portrait George's.