Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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„Ich mag es nicht hören, ſage ich,“ ſchrie Jos aus Leibeskräften, wobei ſeine Stimme einen quiekenden Ton annahm. Sofort wickelte er ſich in ſeinen Schlafrock, und marſchirte ab.

„Wir ſind nur zwei Frauen,“ ſagte Amalie. „Sie können jetzt ſprechen, Sir.“

„Sie benehmen ſich auf eine Weiſe gegen mich, die Ihnen ſchwerlich ziemen möchte, Amalie,“ antwortete der Major hochmüthig; „auch glaube ich nicht, daß ich mir gewöhnlich ein rauhes Benehmen gegen Frauenzimmer zu Schulden kommen laſſe. Es iſt für mich gar kein Vergnügen, mich der Pflicht zu entledigen, die mir in dieſem Augenblicke obliegt.“

„Machen Sie es doch gefälligſt geſchwind ab, Ma⸗ jor Dobbin,“ ſprach Amalie, die immer verdrießlicher wurde.

Der Ausdruck von Dobbin's Geſicht war nicht an⸗ genehm, als ſie in ſolch' gebieteriſcher Weiſe ſich verneh⸗ men ließ.

„Ich bin gekommen, um Ihnen zu ſagen — und da Sie dableiben, Mrs. Crawley, ſo muß ich es in Ihrer Gegenwart ſagen —, daß ich glaube, daß Sie nicht in die Geſellſchaft meiner Freunde gehören. Eine Frau, die von ihrem Manne getrennt lebt, die unter einem an⸗ dern Namen reist, die an öffentlichen Spieltiſchen zu ſehen iſt —“

„Ich war auf den Ball gegangen,“ rief Becky aus. 4 „— iſt keine paſſende Gefährtin für Mrs. Osborne und deren Sohn,“ fuhr Dobbin fort: „auch konn ich hinzuſetzen, daß hier Leute leben, die Sie kennen, und in Betreff Ihres Lebens Dinge zu wiſſen behaupten, die ich vor — vor Mrs. Osborne nicht einmal erwähnen möchte.“

„Ihre Verläumdung iſt von ſehr beſcheidener und