Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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William ging, obwohl er noch nicht den ganzen Ver⸗ rath kannte, der ſeiner wartete, in einem Zuſtande großer Indignation und überaus wild in der Stadt umher, bis er auf den Legationsſecretär Tapeworm ſtieß, der ihn zum Eſſen einlud.

Als ſie ſo beiſammen ſaßen und dem Eſſen zuſpra⸗ chen, fand ſich der Major veranlaßt, den Secretär zu fragen, ob er Nichts von einer gewiſſen Mrs. Rawdon Crawley wüßte, vie, wie er ſich zu erinnern glaubte, in London ziemlich viel von ſich ſprechen gemacht hätte.

Tapeworm, der natürlich alle Londoner Klatſchereien kannte, und nebenbei noch ein Verwandter der Lady Gaunt war, ſchüttete in die Ohren des erſtaunten Majors über Becky und deren Gatten eine Geſchichte aus, worüber der Fragende ſich beinahe auf den Kopf ſtellte. Auf eben dieſelbe Weiſe erfuhr auch Schreiber dieſes, der vor Jah⸗ ren einmal das Vergnügen hatte, an dem nämlichen Tiſche zu ſpeiſen, alle Einzelheiten ſeiner Erzählung. Tufto, Steyan, die Crawleyhs, und ihre Geſchichte — Alles, was mit Becky und ihrem frühern Leben zuſammenhing, ließ der bittere Diplomat durch die Muſterung gehen. Er wußte über Jedermann Alles, und noch viel mehr, als das: — mit einem Wort, er machte dem Major, der, wie wir wiſſen, einfältigen Herzens war, ie überraſchend⸗ ſten Enthüllungen⸗

Als Dobbin ſagte, daß Mrs. Osborne und Herr Sedley ſie aufgenommen hätten, brach er in vin ſchallen⸗ des Gelächter aus, worüber ver Major ſich en etzte, und fragte, ob ſie nicht lieber aus dem Gefängniſſe vin Paar Herren mit geſchorenen Koͤpfen und gelben Jackenholen laſſen wollten, um dieſelben in Koſt und Logis zu neh⸗ men, — ein Paar jener Herren, die, immer paar eiſe an einander geſchmiedet, zu Pumpernickel die Gaſſen feg⸗ ten. Dieſelben könnten dann auch Hofmeiſtersſtelle b dem kleinen Taugenichts von Georgy verſehen.

Der Jahrmarkt des Lebens. 1v⸗ 21