Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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einer Energie, die weit größer war, als die ſo unſer ruhi⸗ ger Herr gewöhnlich an den Tag legte, inſtändig, Rebekta doch ja nicht aufzunehmen.

Wäre er nicht ſo heftig, oder auch, wäre er geſchick⸗ ter geweſen, ſo hätte er vielleicht mit ſeinen Bitten bei Jos Glück gemacht; allein der Cuviliſt konnte das befehls⸗ haberiſche Weſen, das, wie er ſich einbildete, der Major ſich ſtets gegen ihn erlaubte, ſchon längſt nicht mehr lei⸗ den (er hatte wirklich Herrn Kirſch, den Courier, deſſen Rechnungen Major Dobbin auf dieſer Reiſe controlirte, und der es mit ſeinem Herrn hielt, für würdig erfunden, ihm dieſe ſeine Anſicht über den Major mitzutheilen), und begann eine polternde Rede über ſeine Fähigkeit, ſeine Ehre ſelbſt zu vertheidigen, ſowie ſeinen Wunſch, daß man ihn ungeſchoren laſſen, und ſich Niemand in ſeine Ange⸗ legenheiten miſchen möge, mit einem Worte, über ſeine Abſicht, ſich gegen den Major zu emporen, — als der etwas langen und ſtürmiſchen Unterredung auf die ein⸗ fachſte Weiſe von der Welt, d. h. durch die Ankunft der Mrs. Becky, der ein Hausknecht des Gaſthauſes zum Ele⸗ phanten ihr ſehr kleines Bündel nachtrug, ein Ende ge⸗ macht wurde.

Sie grüßte mit liebevollem Reſpekte ihren Gaſtfreund, und in ziemlich furchtſamer, aber freundſchaftlicher Weiſe Major Dobbin, der, wie ihr Inſtinkt ihr alsbald ſagte, ihr Feind war und gegen ſie geſprochen hatte.

Die Geſchäftigkeit, ſowie der Lärm, der mit der An⸗ kunft Becky's verbunden war, brachte Amalie aus ihrem Zimmer, die auf ihren Gaſt zuging, und denſelben mit größter Wärme umarmte, von dem Major aber nur in

ſoweit Notiz nahm, als ſie ihm einen zornigen Blick zu⸗ warf — wohl der ungerechteſte und geringſchätzigſte Blick, der auf dem Geſichte des armen Weibchens ſeit ihrer Geburt ſich gezeigt hatte. Allein ſie hatte ihre eigenen Gründe, und wollte nun ſchlechterdings böſe auf ihn ſein.

Und Dobbin ging, indignirt über die Ungerechtigkeit,