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„Ich wollte, ich wäre wieder heraus,“ ſagte ſie bei „Ich möchte lieber die Frau eines Geiſtlichen, und
in einer Sonntagsſchule Lehrerin ſein, als dieſes Leben fortführen: oder lieber' moͤchte ich als das Weib eines Unteroffiziers auf dem Packwagen des Regimentes fahren; oder, ach! wie weit luſtiger wäre es, beflitterte Beinklei⸗ der zu tragen, und vor einer Bude auf einem Jahrmarkte zu tanzen!“
„Sie würden da Ihre Sache recht brav machen,“ ſagte Lord Steyne lachend.
Sie pflegte nämlich dem großen Manne in ihrer ungekünſtelten Weiſe ihre ennuis und Nöthen zu erzäh⸗ len — ihre Berichte beluſtigten ihn immer.
„Rawdon würde einen ſehr guten Ecuyer — Cere⸗ monienmeiſter — wie heißt man doch den Mann in den großen Stiefeln und der Uniform, der, mit der Peitſche knallend, in dem Kreiſe herumgeht? — abgeben. Er iſt groß, ſchwerfällig, und hat eine militäriſche Geſtalt. Ich erinnere mich noch,“ fuhr Becky gedankenvoll fort, „wie mein Vater mich einſt, als ich noch ein Kind war, mit⸗ nahm, und ich zu Brookgreen Fair allerlei Curioſitäten ſah; und als wir nach Hauſe kamen, machte ich mir ein Paar Stelzen, und tanzte zur Verwunderung ſämmtlicher Schüler in dem Atelier meines Vaters.“
„Ich hätte es gern ſehen mögen,“ ſagte Lord Steyne.
„Ich möchte es jetzt thun,“ fuhr Becky fort. „Wie würde da Lady Blinky die Augen aufreißen, und wie würde da Lady Grizzel Macbeth ſtieren! Pſt! ſtille! die Paſta fängt an zu ſingen.“
Becky zeigte ſich ſtets auffallend höflich gegen die Künſtlerinnen und Künſtler, welche dieſen ariſtokratiſchen Partien anwohnten — folgte ihnen in die Winkel, wo ſie ſchweigend ſaßen, und ſchüttelte ihnen vor Jedermann die Hand, und lächelte ſie an. Sie war ſelbſt eine Künſt⸗ lerin, wie ſie ganz wahrheitsgetreu ſagte: es lag in der Art und Weiſe, wie ſie ihre Geburt bekannte, eine Offen⸗
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