Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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zu den „Beſten:“ und wahrſcheinlich in Folge einer alten Pique, ſo ſie auf Lady Stehne hatte (nach deren Krone ihre Ladyſhip, damals die jugendliche Georgina Frederica, Tochter des Earl von Portanfherry, Günſtlings des Prin⸗ zen von Wales, — getrachtet hatte), entſchloß ſich dieſe große und berühmte Königin der Faſhion, Mrs. Rawdon Crawley anzuerkennen; machte ihr bei der Aſſemblée, bei der ſie den Vorſitz führte, einen höchſt ausgezeichne⸗ ten Knicks: und forderte ihren Sohn, St. Kitts (ſeine Lordſchaft erhielt ſeine Stelle durch die Protection Lord Steyne's) nicht allein auf, Mrs. Crawiey's Haus zu beſuchen, ſondern lud ſie auch zu ſich, in ihr Haus, ein, und ſprach während des Diners auf die öffentlichſte und herablaſſendſte Weiſe zwei Mal mit ihr.

Dieſe wichtige Thatſache wurde noch in der nämli⸗ chen Nacht in ganz London bekannt. Leute, die bis daher über Mrs. Crawley nicht genug hatten läſtern können, ſchwiegen jetzt. Wenham, der Witzbold und Advocat, Lord Steyne's rechte Hand, ließ ihr Lob allenthalben er⸗ ſchallen: Einige, die noch gezögert hatten, erklärten ſich jetzt öffentlich für ſie, und bewillkommten ſie. Der kleine Tom Toady, der Southdown gewarnt hatte, ein ſo ver⸗ worfenes Frauenzimmer nicht zu beſuchen, ſtellte jetzt an denſelben die Bitte, daß er ihn ihr vorſtellen möchte. Mit einem Worte, die Welt der Faſhion zählte ſie unter die „beſten“ Leute.

Ach, meine geliebten Leſer und Brüder! beneidet die arme Becky doch nicht zu früh — man ſagt, eine Herr⸗ lichkeit, wie die ihrige, ſei von keinem Beſtande. Wie es ziemlich allgemein heißt, ſo ſind ſie ſogar in den in⸗ nerſten, gewählteſten Zirkeln um kein Haar glücklicher, als die armen Wanderer, die ſich außerhalb dieſer Zone bewegen; und Becky, die bis in das Centrum der Faſhion vordrang, und den großen George IV. von Angeſicht zu Angeſicht ſah, hat ſeitdem geſtanden, daß auch da Alles eitel geweſen ſei.

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