Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Meſſieurs de Trüffigny (von der Périgord'ſchen Fami⸗ lie) und Champignac, Beide Attachés bei der Geſandt⸗ ſchaft, wurden flugs von den Reizen der blonden Obriſtin entflammt: und Beide erklärten, der Sitte ihres Volkes getreu, (denn wer hat je einen Franzoſen getroffen, der, wenn er aus England zurückfommt, nicht ein halbes Dutzend Familien unglücklich gemacht, und in ſeinem Taſchenbuche ebenſo viele Herzen mitgenommen hat ²) — Beide, ſage ich, erklärten, daß ſie mit der charmanten Madame Raw⸗ don au mieux wären.

Allein ich bezweifle denn doch die Richtigkeit der letzteren Behauptung. Champignac liebte das Eearté⸗ Spiel gar ſehr, und machte Abends mit dem Oberſten viele Partien, während Becky im andern Zimmer Etwas vorſang; und was de Trüffigny betrifft, ſo iſt es eine wohlbekannte Thatſache, daß er ſich nicht getraute, in den Travellers'⸗Club zu gehen, wo er den Kellnern Geld ſchul⸗ dig war, und hätte der würdige junge Gentleman nicht im Geſandtſchaftshotel ſpeiſen können, ſo hätte er ver⸗ hungern müſſen.

Ich bezweifle es, ſage ich, daß Beck) einen von dieſen jungen Herren als eine ihrer beſonderen Zuneigung wür⸗ dige Perſon ausgewählt haben würde. Sie mußten Boten⸗ dienſte für ſie verſehen, kauften ihr Handſchuhe und Blumen, ſteckten ſich in Schulden wegen Opernlogen, die ſie für ſie mietheten, und bewieſen, mit einem Worte, auf tauſender⸗ lei Art ihre Liebenswürdigkeit.

Auch ſprachen ſie das Engliſche mit avorabler Ein⸗ falt, und zur ſteten Beluſtigung Becky's und my Lord Stehne's. Sie pflegte den Einen oder den Andern vor der Naſe nachzumachen, und ihn wegen ſeiner Fortſchritte ih der engliſchen Sprache mit einer Gravität zu becom⸗ plimentiren, die nie verfehlte, den Marquis, ihren ſardo⸗ niſchen alten Gönner, zu kitzeln.

De Trüffigny gab der Briggs einen Shawl, in der Hoffnung, Becky's Vertraute zu gewinnen, und verlangte