Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Einſt wandelte ſie — der Tag war ein Sonntag — zufällig in Ruſſell Square, in einiger Entfernung von dem Ooborneſchen Hauſe (ſie konnte daſſelbe indeſſen in der Ferne ſehen), als alle Sabbath⸗Glocken läuteten, und George mit ſeiner Taute herauskam um in die Kirche zu gehen; ein kleiner gaſſenkehrender Knabe bat um ein Al⸗ moſen, und der Lakei, der die Bücher trug, ſuchte ihn weg⸗ zujagen; allein George blieb ſtehen, und gab ihm Etwas. Möge Gottes Segen auf ihm ruhen! Emmy lief um den Square herum, ging auf den kleinen Gaſſenkehrer zu, und gab ihm auch ihr Scherflein.

Alle Sabbath⸗Glocken ertönten, und ſie folgte ihrem Sohne, bis ſie an die Findelhaus⸗Kirche kam, in die ſie hineintrat. Hier ſetzte ſie ſich an einen Platz, von wo ſie den Kopf des Knaben unter dem Grabſteine ſeines Va⸗ ters ſehen konnte. Viele hundert friſche Kinderſtimmen erhoben ſich da, und ſchickten zu dem gütigen Allvater Hymnen des Dankes empor; und die Seele des kleinen Georgy war von Wonne durchbebt, als die herlichen Pſal⸗ men erklangen. Seine Mutter konnte ihn durch den Ne⸗ bel hindurch, der ſich vor ihren Augen gelagert hatte, eine Weile nicht mehr ſehen. *

Einundfünfzigſtes Rapitel.

Worin eine Charade vorkommt, mit der der Leſer vielleicht „umſpringen“ kann, vielleicht auch nicht.

Nach Becky's Erſcheinen bei My Lord Steyne's ge⸗ wählten und nur für einen engeren Kreis beſtimmten Ge⸗ ſellſchaften hatte die genannte achtbare Frau vie Geltung der Faſhion erlangt, und es öffneten ſich ihr ſchnell einige

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