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der allergrößten und allerhoͤchſten Thüren in der Metro⸗
pole — Thüren, ſo groß und ſo hoch, daß der verehrte
Leſer, ſowie Schreiber dieſes ſich wohl umſonſt Hoffnung
macht, je durch dieſelben eingehen zu dürfen.
Meine theuren Brüder! zittern wir vor dieſen vorneh⸗ men Portalen! Ich denke mir, es ſind dieſelben von Kam⸗ merdienern mit feurigen ſilbernen Gabeln bewacht, womit ſie alle Diejenigen anſpießen, ſo kein Recht zum Ein⸗ tritte haben.
Es heißt, der ehrliche Zeitungsſchreiber, der in der Vorhalle ſitzt, und die Namen der großen Leute aufſchreibt, die bei dieſen Feſtlichkeiten zugelaſſen werden, ſterbe nach kurzer
Zeit. Es kommt dieß daher, weiler den Glanz und Schim⸗ mer der Faſhivn nicht in die Länge aushält. Dieſer Glanz verſehrt ihn, wie einſt die Erſcheinung Jupiters in all' ſeiner Pracht der armen, thörichten Semele — einer unheſonnenen Motte von einer Creatur, die ſich dadurch zu Grunde richtete, daß ſie ſich über ihre natürliche At⸗ mosphäre hinauswagte — das Leben gekoſtet hat.
Die Mythe von dieſer Semele ſollte man ſich bei den Tyburniern, bei den Belgrapianern zu Herzen nehmen, — man ſollte ſich ihre Geſchichte zu Herzen nehmen, und vielleicht auch die Becky's.
Ach, meine Damen! — Fragen Sie den Ehrwür⸗ digen Herrn Thurifer, ob Belgravia nicht ein tönendes Erz, und Tyburnia eine klingende Schelle iſt. Es iſt ſchier eitles Zeug. Auch dieſes wird vergehen. Und es wird einmal ein Tag kommen (gottlob aber erſt wenn wirr ſchon heimgegangen!), wo man Hyde Park Gardens nicht mehr beſſer kennen wird, als die berühmten gartenreichen Umgebungen von Babilon, und wo Belgrave Square ſo
öde ſein wird, wie Baker Street, oder Tadmor in der Wüſte. 6 Wiſſen Sie auch, meine Damen, daß der große Pitt in Baker Street wohnte? Was würden nicht Ihre Groß⸗
Der Jahrmarkt des Lebens. 1V. 2
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