Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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volles um die unnütze Liebe der Frauen zu den Kindern auf dem Jahrmarkte des Lebens!

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Ein Paar Tage ſind vergangen: und das große Er⸗ eigniß im Leben Amaliens iſt eine vollendete Thatſache. Kein Engel iſt in's Mittel getreten. Das Kind iſt dem Fatum als Opfer dargebrcht; und die Wittwe iſt nun ganz allein.

Zwar beſucht der Knabe ſie oft. Er reitet auf einem Pony, und iſt gefolgt von dem Kutſcher, zum großen Entzücken des alten Großvaters, Sedley, der an ſeiner Seite ganz ſtolz das Gäßchen hinabgeht. Sie ſieht ihn; allein es iſt nicht mehr ihr Knabe. Ei, er reitet auch nach der kleinen Schule, um ſeine Kameraden zu beſuchen, 6 ſich ihnen in ſeinem neuen Reichthum und Glanze zu zeigen.

In ein Paar Tagen hat er ein etwas herriſches und gönnerartiges Weſen angenommen. Er iſt, wie vor ihm ſein Vater, zum Befehlen geboren, denkt ſeine Mutter.

Es iſt jetzt ſchoͤnes Wetter. An den Tagen, wo er nicht kommt, macht ſie Abends einen langen Spaziergang nach der Stadt herein — ja, ſie geht ſogar bis nach Ruſſell Square, und ſetzt ſich auf den Stein an den Staketen des dem Osborne'ſchen Hauſe gegenüberliegenden Gartens. Es iſt ja ſo angenehm und kühl. Sie kann hinaufblicken, und die Salonfenſter, ſowie, gegen neun Uhr, das Zim⸗ mer im obern Stocke, wo Georgy ſchläft, erleuchtet ſehen. Sie weiß es: — er hat es ihr ja erzählt. Wenn das Licht ausgeht, betet ſie — ja, betet ſie recht demüthig, und geht dann, bebend und ſchweigend, wieder nach Hauſe. Wenn ſie zu Hauſe ankommt, iſt ſie recht müde. Viel⸗ leicht ſchläft ſie nach dieſem langen, ermüdeten Spazier⸗ gange um ſo beſſer, und träumt von Georgy⸗