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einmal reich wäre, Leader's Bleiſtifthalter kaufen, und das Kuchenweib bezahlen.
Der Knabe war ganz das Ebenbild ſeines Vaters, wie auch ſeine zärtliche Mutter meinte.
Ich habe wirklich, um unſerer lieben Amalie willen, nicht das Herz, einen genauen Bericht über die letzten Tage, die George zu Hauſe zubrachte, zu geben. 5
Endlich kam der Tag herbei; der Wagen fuhr vor, die kleinen beſcheidenen Päckchen, worin ſich Liebeszeichen und Andenken befanden, lagen im Hausgange ſchon lange parat — George hatte ſein neues Kleid angezogen, zu dem ihm vorher der Schneider das Maß genommen hatte. Mit Sonnenaufgang war er aus ſeinem Bette aufge⸗ ſprungen, und hatte die neuen Kleider angelegt; ſeine Mutter hörte ihn dabei vom anſtoßenden Zimmer aus, wo ſie in ſtummem Schmerz, und ſchlaflos gelegen hatte. Sie hatte zu dem Ende ſchon ſeit mehreren Tagen das Nöthige vorbereitet: hatte für den Knaben verſchiedene kleine Vorräthe gekauft: hatte ſeine Bücher, ſowie ſeine Leinwand gezeichnet: hatte mit ihm geſprochen, und ihn auf die Veränderung vorbereitet — weil ſie in ihrer Zärt⸗ lichkeit ſich einbildete, daß eine Vorbereitung bei ihm nö⸗ thig wäre.
Was lag aber ihm daran, wenn er nur Verände⸗ rung hatte? Er ſehnte ſich darnach. Durch tauſend eifrige Erklärungen in Beziehung auf das, was er thun würde, wenn er einmal bei ſeinem Großvater wäre, hatte er der armen Wittwe gezeigt, wie wenig die Idee der Trennung auf ihn niederſchlagend wirkte.
„Er wolle,“ ſagte er, „recht oft auf dem Ponh kommen, und ſeine Mama beſuchen: er wolle in dem Wagen kommen, und ſie abholen; worauf ſie in dem Park mit einander Spazieren fahren wuͤrden; auch ſolle ſie Alles bekommen, was ſie brauche.“
Die arme Mutter mußte ſich, wohl oder übel, mit dieſen ſelbſtſüchtigen Anhänglichkeitsbezeigungen be⸗


