Teil eines Werkes 
14. bis 19. Bändchen (1851)
Entstehung
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Er ſuchte ſeine Würde zu bewahren, und, wie ge⸗ wöhnlich, ſeine Zeitung zu leſen, — allein es wollte nicht gehen. Er kicherte und fluchte hinter dem Zeitungs⸗ blatte vor ſich hin.

Am Ende warf er daſſelbe weg, und ging, ſeine Tochter, wie gewöhnlich, finſter anſehend, in ſein an⸗ ſtoßendes Arbeitszimmer, aus dem er nach einigen Augen⸗ blicken mit einem Schlüſſel zurückkam.

Er warf den Schlüſſel Miß Osborne hin.

„Richte das Zimmer über dem meinigen — das Zimmer, das er einſt bewohnte — her,“ ſagte er.

„Ja, Sir,“ antwortete ſeine Tochter mit Zittern.

Es war George's Zimmer. Seit mehr denn zehn Jahren war es nicht mehr geöffnet worden. Einige ſeiner Kleider, Papiere, Taſchenbücher, Peitſchen und Mützen, Angelruthen und ſonſtige Jagdgeräthſchaften be⸗ fanden ſich noch darin. Eine Armeeliſte vom Jahre 1814 mit ſeinem Namen auf dem Umſchlage; ein kleines Wör⸗ terbuch, das er beim Schreiben zu benützen pflegte; und die Bibel, die ſeine Mutter ihm gegeben, lagen auf dem Kaminſimſe, nebſt einem Paar Sporen, und einem Dinten⸗ zeuge, das mit zehnjährigem Staube bedeckt, worin die Dinte vollkommen eingetrocknet war. Ach! wie viele Tage und Leute ſind verſchwunden ſeit der Zeit, wo dieſe Dinte noch naß war! das Schreibbuch, das noch auf dem Tiſche lag, zeigte Dintenflecke, die von ſeiner Hand herrührten.

Miß Osborne griff es ſehr an, als ſie mit den unter ihr ſtehenden Dienſtboten zum erſten Male in dieſes Zimmer trat. Sie ſank ganz bleich auf das kleine Bett hin.

„Das ſind ja ganz gute Neuigkeiten, Mam — ja, ja, Mam,“ ſagte die Haushälterin; „und die guten alten Zeiten kommen nun wieder, Mam. Der liebe kleine Burſche, gewiß, Mam — wie glücklich wird er nicht