Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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Armee in Frankreich andere ungariſche Magnaten kennen gelernt. Sie erkundigte ſich mit vielem Intereſſe nach ihren Freunden Die hohen ausländiſchen Perſonen hielten ſie für eine Dame von großer Diſtinction; und der Fürſt fragte die Marquiſin, die Fürſtin den Lord Steyne, als ſie miteinander in den Speiſeſaal gingen, wer die petite dame ſei, die ſo gut ſpreche. Als endlich die Prozeſſion in der von dem ameri⸗ kaniſchen Diplomaten geſchilderten Ordnung organifirt war, ging es in den Saal, wo das Banket ſervirt war. Ich werde indeſſen nicht verſuchen, daſſelbe hier zu beſchreiben, ſondern den geehrten Leſer daſſelbe anördnen laſſen, wie es ihm gut dünkt.

Becky wußte wohl, daß der eigentliche Krieg erſt dann angehen mürde, wenn die Damen allein wären. Und in der That befand ſich, nachdem ſich dieſelben in den Salon zurückgezogen hatten, das kleine Weibchen in einer Lage, wo ſie ſich geſtehen mußte, daß Lord Steyne vollkommen Recht gehabt, als er ihr gerathen, ſich vor der Geſellſchaft von Damen zu hüten, die über ihr ſtänden.

Wie man ſagt, daß diejenigen Perſonen, welche die Irländer am Meiſten haßten, immer Irländer ſeien, ſo ſind gewiß auch die groͤßten Weiber⸗Tyrannen die Weiber ſelbſt. Als daher die arme kleine Becky mit den großen Damen an das Kamin hinging, ließen Letztere ſie ſtehen, und nahmen von einem Tiſche Beſitz, worauf verſchiedene Zeichnungen und Kupferſtiche lagen. Als Becky ihnen folgte, und ſich dem Tiſche, worauf die Kupferſtiche ſich befanden, näherte, gingen dieſelben wieder, kine nach der andern, an das Kamin hin. Sie verſuchte es, mit einem der Kinder zu ſprechen (zu denen ſie vor den Leuten ge⸗ wöhnlich viele Zuneignung fühlte); allein Maſter George Gaunt wurde von ſeiner Mama weggerufen; und es wurde, mit einem Worte, die Fremde mit ſolch' raffinirter Grau⸗ ſamkeit behandelt, daß ſelbſt Lady Steyne Mitleid mit ihr

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