Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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beugung, welche von der fraglichen hohen Perſon mit ſtrenger Würde erwiedert wurde.

„Ich hatte vor zehn Jahren zu Brüſſel das Ver die Bekanntſchaft Ew. Ladyſhip zu machen,“ ſagte in überaus einnehmender Weiſe. „Es wurde mir 1 Glück zu Theil, Lady Bareacres auf dem Balle der Herzogin von Richmond zu treffen: es war am Abend vor der Schlacht von Waterloo. Auch erinnere ici ch, wie Ew. uyſtin und my Lady Blanche, Ihre Tochter, in dem Wagen unter der Porte Cochtre des Gaſthofes ſaßen, und auf Pferde warteten. Hoffentlich ſind Ew. Ladyſhip Diamanten gut aufgehoben.“

Jeder blickte hier ſeinen Nachbar an.

Es ſcheint nämlich, daß den famoſen Diamanten ein ſamoſes Unglück zugeſtoßen, und daß kſeite mit Be⸗ ſchlag belegt waren, — wovon Becky natürlich Nichts wußte.

Rawdon Crawley zog ſich mit Lord Soulhdown in eine Fenſtervertiefung zurück, wo man Letzteren in ein un⸗ mäßiges Gelächter ausbrechen hörte, als Rawvon ihm er⸗ zählte, wie Lady Bareacres auf Pferde gewartet, und ſich vor Mrs. Crawley „beim Zeus, gedemüthigt hätte.“

„Vor dieſem Weibe brauche ich mich doch wohl ſchwerlich zu fürchten,“ dachte Becky.

In der That wechſelte Lady Bareaeres erſchrockene und zornige Blike mit ihrer Tochter: dann zog ſie ſich an einen Tiſch zurück, wo ſie anfing, mit großer Energie Kupferſtiche anzuſehen.

Als das Potentat von der Donau erſchien, wurde die

Unterhaltung in franzöſiſcher Sprache geführt, und zu

ihrem weiteren Aerger fanden Lady Bareacres und die jüngeren Damen, daß Mrs. Crawley dieſe Sprache weit beſſer verſtand, und mit einem weit beſſeren Aecent ſprach,

als ſie. Becky hatte in den Jahren 1816 und 1817 bei der

Der Jahrmarkt des Lebens. M. * „