Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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zwiſchen mich und die Dame, und entführte mir meine Helene in einem Nu, ohne ein Wort der Entſchuldigung vorzubringen. Wohl oder übel mußte ich mich alſo mit dem Oberſten, dem Manne der Dame, einem dicken Krie⸗ ger mit rothem Geſichte, der ſich bei Waterloo auszeich⸗ nete, wo es ihm beſſer ging, als einigen ſeiner rothröcki⸗ Brüder bei New Orleans, in's Hintertreffen ſtellen.“

Beim Eintritte in dieſe vornehme Geſellſchaft erröthete der Oberſt ganz in der Weiſe eines ſechzehnjährigen Burſchen, der den Schulgefährtinnen ſeiner Schweſter vor⸗ geſtellt wird.

Wir haben früher gemelbet, daß der ehrliche Raw⸗ don zu keiner Zeit ſeines Lebens viel in der Geſellſchaft von Damen geweſen. Im Club oder am Offizierstiſche war er ſo ziemlich an ſeinem Platze; er ritt, wettete, rauchte, oder ſpielte Billard ſo kühn und ſo gut, wie nur einer von den Männern, die er dort traf. Auch hatte er zu ſeiner Zeit mit Frauenzimmern auf einem freundſchaft⸗

lichen Fuße geſtanden; allein das war vor zwanzig Jah⸗

ren, und es waren die Damen vom Range derjenigen, mit denen der junge Marlow in der Komödie auf einem vertrauten Fuße ſteht, ehe er vor Miß Hardeaſtle ſich ſchämt, und in Verlegenheit kommt.

Die Zeiten ſind von der Art, daß man ſich kaum ge⸗ traut, auf jene Art von Geſellſchaft anzuſpielen, die doch Tauſende unſerer jungen Leute auf dem Markte des Lebens Tag für Tag aufſuchen; die Nachts die Cafinos und Tanzſäle anfüllt; von der man weiß, daß ſie ebenſo gut eriſtirt, wie das Rondell in Hyde Park, oder die Congrega⸗ tion im St. James' Palaſt — die aber die ekelſte, wenn auch nicht moraliſchſte aller Geſellſchaften zu ignoriren entſchloſſen iſt.

Mit einem Worte, obgleich Oberſt Crawley jetzt ein