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und ſpeiste allein in den Clubhäuſern. Er ſaß jetzt nicht mehr gerne bei Steyne. Sie hatten in ihrer Jugendzeit mit einander im Jagen nach den Freuden dieſer Welt gewett⸗ eifert, und Bareacres war bei dieſen Wettrennen Sieger geblieben. Allein Steyne war ſtärker und muskulöſer, und hatte ihn überdauert. Der Marquis war jetzt ein zehn Mal größerer Mann, als der junge Lord Gaunt vom Jahre 1785; und Bareacres war jetzt auf der Rennbahn nirgends mehr zu ſehen — er war alt, geſchlagen, banke⸗
rott, und niedergebeugt. Er hatte von Steyne zu viel
Geld entlehnt, um ein öfteres Zuſammentreffen mit ſeinem alten Kameraden angenehm und wünſchenswerth zu fin⸗ den. So oft Letzterer ſich einen Spaß machen wollte, pflegte er in höhniſchem Tone Lady Gaunt zu fragen, warum ihr Vater ſie nicht mehr beſuche? „Er läßt ſich nun ſchon ſeit vier Monaten nicht mehr blicken,“ pflegte Lord Steyne zu ſagen. „Mein Bankiersbuch zeigt mir ſpäter immer an, wann ich von Bareacres einen Beſuch erhalte. Wie gut iſt es doch, meine Damen, daß ich einen der Schwiegerbäter meiner Söhne zum Bankier habe, und daß ich der Bankier des andern bin!“
Von den übrigen vornehmen Perſonen, mit welchen Becky bei dieſem ihrem erſten Erſcheinen in der großen Welt die Ehre hatte, zuſammen zu treffen, ziemt es dem gegenwärtigen Geſchichtſchreiber nicht, Viel zu ſagen. Es hatte ſich dort Seine Ercellenz, der Fürſt von Peterwar⸗ dein, mit ſeiner Fürſtin eingefunden; es war ein feſt ge⸗ ſchnürter Edelmann mit großer, militäriſcher Bruſt, auf der ſein großer Ordensſtern ſich prächtig ausnahm; auch hatte derſelbe das rothe Band des goldenen Vließes um den Hals. Er war der Eigenthümer zahlloſer Schafherden.
„Sehen Sie doch ſein Geſicht an. Er kann gewiß nur von einem Schafe abſtammen,“ flüſterte Becky Lord Steyne zu.
Und wirklich hatte das lange, feierliche, und weiße Geſicht Seiner Ercellenz, mit dem Ordensbande um den


