Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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313 fürchtet hatten, entfernten ſich, und ihre Muiter war im Begriffe, ihnen zu folgen.

„Sie gehen nicht,“ ſagte Lord Steyne. „Sie bleiben.“

„My Lady Steyne,“ fuhr er fort, „wollen Sie, ein für alle Mal, die Güte haben, an das Pult hinzugehen, und die Einladung zu Ihrem am nächſten Freitag Statt findenden Diner zu ſchreiben?“

„My Lord, ich werde mich nicht dabei einfinden,“ antwortete Lady Gaunt; „ich werde nach Hauſe gehen.“

„Ich wollte, Sie thäten, was Sie da ſagten, und blieben dort. Sie werden an den Bailiffs zu Bareacres eine recht angenehme Geſellſchaft finden, und ich bin dann der Nothwendigkeit überhoben, Ihren Verwandten Geld zu leihen, und Ihrer verdammten, aus der Tragödie entlehnten Airs quitt. Wer ſind Sie, daß Sie hier befehlen zu können glauben? Sie haben kein Geld. Sie haben keinen Kopf. Sie ſind hieher gerufen worden, um Kinver zu zeugen, und haben keine bekommen. Gaunt iſt Ihrer müde; und George's Frau iſt die einzige Perſon in der Familie, die nicht wünſcht, daß Sie im Grabe liegen möchten. Gaunt würde ſich wieder verheirathen, wenn Sie todt wären.“

„Ich wollte, ich wäre es,“ antwortete ihre Ladyſhip, mit Thränen der Wuth in den Augen.

„Ja, ja, es ziemt Ihnen wohl, daß Sie ſich tugend⸗ haft ſtellen; während meine Frau, die, wie Jedermann weiß, eine fleckenloſe Heilige iſt, und in ihrem Leben ſich nie etwas Unrechtes hat zu Schulden kommen laſſen, Nichts dagegen einzuwenden hat, wenn ich meine junge Freundin, Mrs. Crawley, einlade. My Lady Steyne weiß, daß der Schein bisweilen gegen die beſten Frauen iſt; daß oft die unſchuldigſten unter denſelben verläumdet werden. Soll ich Ihnen, Madame, vielleicht einige Anek⸗ dötchen über my Lady Bareacres, Ihre Mama, erzählen?“

„Sie können mich ſchlagen, wenn Sie wollen, Sir,

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