Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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ſeiner Frau in der Hand herumdrehend, „Sie wollen nun einmal um jeden Preis eine vornehme Dame werden. Sie plagen mich armen alten Mann zu Tode, um Sie in die Welt zu bringen. Sie können dort Ihren Platz nicht be⸗ haupten, Sie kleine Närrin. Sie haben kein Geld.“ „Sie werden uns eine Stelle verſchaffen,“ fiel Becky ſo raſch wie möglich ein.

„Sie haben kein Geld, und wollen doch mit denjeni⸗ gen wetteifern, denen es daran nicht fehlt. Sie armes, kleines, irdenes Töpfchen, Sie wollen in der Geſellſchaft von großen kupfernen Keſſeln den Strom hinabſchwimmen. Die Frauen ſind eine wie die andere. Jede ſtrebt nach dem, was nicht werth iſt, daß man es beſitzt! Mein Gott! Ich habe geſtern mit dem Könige geſpeist, und wir haben Rüben und das Halsſtück von einem Hammel gehabt. Ein aus Kräutern beſtehendes Eſſen iſt gar oft beſſer, denn ein gemäſteter Ochſe. Sie wollen um jeden Preis Zutritt in Gaunt Houſe erhalten. Sie laſſen einem armen Kerl keine Ruhe, als bis Sie dort find. Es iſt aber dort nicht halb ſo nett, wie hier. Sie werden ſich bort langweilen, wie ich ſchon längſt. Meine Frau iſt ſo luſtig, wie Lady Macheth, und meine Tochter ſo fröhlich, wie Regan und Goneril. Ich getraue mir nicht in dem, was ſie mein Schlafzimmer heißen, zu ſchlafen. Das Bett iſt wie der Baldachin von Sct. Peter, und die Bilder er⸗ ſchrecken mich. Ich habe in einem Ankleidezimmer ein klei⸗ nes meſſingenes Bett, und eine kleine Haarmatratze, wie ein Anachoret. Ich bin ein Anachoret. Ho! ho! Nächſte Woche ſollen Sie zum Eſſen eingeladen werden. Und gare aux femmes, ſeien Sie auf Ihrer Hut, und ſuchen Sie Ihren Platz zu behaupten! Wie werden die Weiber Sie quälen!“

Dieß war eine ſehr lange Rede für einen Mann, der ſo wenige Worte machte, wie my Lord Stehne; auch war es nicht die erſte, die er an jenem Tage zu Becky's Vortheil preis gab.