Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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worauf die Namen der Marqulſin von Steyne und der Gräfin von Gaunt gravirt waren.

Wären dieſe Stücke Kartenpapier prachtvolle Gemälde, oder wären hundert Ellen Mechelner Spitzen, doppelt ſo viele Guineen werth, darum gewickelt geweſen, ſo hätte Becky ſie nicht mit größerer Freude anſehen können. Man darf ſich darauf verlaſſen, daß ſie nicht zu unterſt in die Porzellan⸗Schale auf dem Solontiſche, wo Becky die Karten der Beſuchenden aufbewahrte, gelegt wurden. Du mein Gott! Du mein Gott! Wie ſank die Karte der armen Mrs. Waſhington White mit der der Lady Crackenbury, welche unſere kleine Freundin noch vor we⸗ nigen Monaten recht gern empfangen hatte, und worauf die närriſche kleine Creatur einſt ſich ziemlich viel zu gut that — Du mein Gott! Du mein Gott! ſage ich, wie bald ſanken, als dieſe großen Hofkarten erſchienen, jene aiſutu kleinen, vernachläßigten Teufel auf den Boden hina

„Steyne! Bareaeres! Jones von Helvellyn! und Caerlyon von Camelot! Wir dürfen uns darauf verlaſſen, daß Becky mit der Briggs im Adelsbuche dieſe hohen Na⸗ men aufſchlug, und die edlen Geſchlechter durch alle Ver⸗ zweigungen des Stammbaumes hindurch verfolgte.

Mylord Steyne kam einige Stunden darauf, und fand, als er ſich umſah, und nach ſeiner Gewohnheit Alles beobachtete, die Karten ſeiner Damen ſchon wie Trümpfe, ſo Becky zugefallen, aufgelegt, und grinste, wie dieſer alte Cyniker zu thun gewohnt war, ſo oft ihm eine naive Kundgebung menſchlicher Schwäche aufſtieß.

Becky erſchien bald; ſo vft das liebe Kind ſeine Lord⸗ ſchaft erwartete, war ſie mit ihrer Toilette fertig, war ihr Haar in vollkommenſter Ordnung, waren ihr Taſchen⸗ tücher, ihre Schürzen, ihre Schärpen, ihre kleinen ſafſia⸗ nenen Pantoffeln, und der andere weibliche Tand geordnet, und ſaß ſie in ungekünſtelter und lieblicher Haltung da,

Der Jahrmarkt des Lebens. m. 20

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