Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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ſchrieben: — Federn, Diamanten, Spitzen, Schnitt u. ſ. w.,

Nichts fehlte. Mrs. Crackenbury las den betreffenden Paragraphen in ziemlich bitterer Stimmung, und ſprach mit ihren Leuten über die Airs, die dieſes Frauenzimmer ſich gebe. Mrs. Bute Crawley und ihre jungen Damen auf dem Lande erhielten aus der Stadt ein Exemplar von der betreffenden Nummer der Morning⸗Poſt; und es machten dieſelben ihrer ehrlichen Indignation Luft.

Wäreſt Du rothhaarig, grünäugig, und die Tochter einer franzoͤſiſchen Seiltänzerin geweſen,“ ſagte Mrs. Bute zu ihrem älteſten Mädchen (vas, im Gegentheil, ſehr braun, kurz, und ſtülpnaſig war), „ſo hätteſt Du gewiß auch prächtige Diamanten bekommen, und von Deiner Coufine, der Lady Jane, bei Hofe vorgeſtellt werden können. All⸗ ein Du biſt eben nur ein Frauenzimmer von guter Ge⸗ burt, mein armes theures Kind. Du haſt bloß das beſte Blut von England in den Adern, und nur gute Grund⸗ ſätze und Frömmigkeit als Heirathsgut. Ich ſelbſt, ob⸗ wohl ich dabei noch die Frau des jüngern Bruders eines Baronets bin, dachte nie daran, mich bei Hofe vorſtellen zu laſſen, — und auch andere Leute würden ſich ſo Et⸗ was nicht einfallen laſſen, wenn die gute Königin Char⸗ lotte noch am Leben wäre.“

Auf ſolche Weiſe tröſtete ſich die würdige Pfarrerin;

und ihre Töchter ſeufzten, und ſtudirten den ganzen Abend

in dem Adelsbuche.

Einige Tage nach der beſprochenen Vorſtellung wurde der tugendhaften Beckh eine andere große, außerordent⸗ liche Ehre z. Theil. Lord Steyne's Wagen fuhr an Herr Rawdon Crawley's Thüre vor, und der Lakai, anſtatt die

Fronte des Hauſes einzuſchlagen, wie er, nach ſeinem

furchtbaren Klopfen zu ſchließen, im Sinne zu haben ſchien, hatte ein Einſehen, und gab bloß ein Paar Karten ab,

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