Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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anlockende Gegenſtände ſind, Triumphmärſche bläst. Eine wohlbeleibte Gräfin von ſechzig Jahren iſt, wenn ſie ſo dscolletée, bemalt, mit Runzeln im Geſichte, mit Schminke bis an vie welken Augenlider hinauf bedeckt, und in ihren aus ihrer Perrücke hervorfunkelnden Dia⸗ manten erſcheint, ein heilſames und erbauliches, aber keineswegs angenehmes Schauſpiel. Sie ſieht ſo verbli⸗ chen aus, wie am frühen Morgen eine Illumination der St. James's Street, wenn die ein Hälfte der Lampen verlöſcht iſt, und die übrigen nur noch einen ſchwachen Schein von ſich geben, gleich als ob ſie vor der Morgen⸗ vämmerung, wie Geiſter, vergehen wollten.

Reize, wie die, ſo wir, wenn auch nur unvollkom⸗ men, erblicken, während der Wagen ihrer Ladyſhip vor⸗ über fährt, ſollten ſich nur bei Nacht ſehen laſſen. Wenn ſelbſt Cynthia an Nachmittagen, wie z. B. zuweilen während des jetzigen Winters, graß und verſtört ausſieht, während Phöbus ſie von der entgegengeſetzten Seite des Himmels aus anſtarrt, und aus der Faſſung bringt, — um wie viel mehr kann da die alte Lady Caſtlemouldy ſich ſehen laſſen, wenn die Sonne durch die Wagenfenſter hindurch ihr ganzes Geſicht beſcheint, und alle Riſſe und Sprünge zeigt, womit die Zeit doſſelbe markirt hat! Nein, die Levers ſollten ſtets im November Statt ſinden, oder auf den erſten nebeligen Tag angeſetzt werden: oder aber ſollten die ältlichen Sultaninnen unſeres Lebens⸗ marktes in dicht verhängten Sänften herbeifahren, in einem bedeckten Wege abſteigen, und unter dem Schutze des Lampenlichtes vor dem Souverän ihren Knicks machen. Unſere geliebte Rebekka brauchte indeſſen einen ſol⸗

chen freundſchaftlichen Lichtring nicht, um ihre Schönheit

hervorzuheben. Noch konnte ihr Teint jeden Sonnenſchein ertragen; und ihr Anzug — obgleich jetzt jede Dame auf dem Lebensmarkte denſelben für den lächerlichſten und ungeheuerlichſten erklären würde, ſo man je getragen, — war in ihren Augen, ſowie auch, vor etwa fünf und

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