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küßten ſie: einige wurden ohnmächtig, — ſo groß war die Aufregung, die ſich ihrer bemächtigt hatte. Im Par⸗ terre erſtickten Menſchen, und ein furchtbares Gekreiſche und Geächze ſtieg aus der dort zuſammen gepreßten und ju⸗ belnden Maſſe ſeines Volkes empor, das bereit war, und in der That ſich faſt bereit zeigte, für ihn zu ſterben.
Ja, wir ſahen ihn. Das kann uns vas Schickſal nicht rauben. Andere haben Napoleon geſehen. Auch gibt es noch einige Wenige, ſo Friederich den Großen, Dr. Johnſon, Marie Antoinette u. ſ. w. geſehen haben — begnügen wir uns, gegen unſere Kinder mit Recht uns rühmen zu können, daß wir George, den Guten, den Herrlichen, den Großen geſehen haben.
Es kam alſo in Mrs. Rawdon Crawley's Exiſtenz ein glücklicher Tag, wo dieſer Engel in das ſo heiß er⸗ ſehnte Paravies eines Hoſes eingelaſſen wurde; als Pa⸗ thin fungirte dabei ihre Schwägerin.
Am beſtimmten Tage fuhren Sir Pitt und ſeine Gattin in ihrem großen Familienwagen (der eben erſt neu gebaut worden war, und worin der Baronet bei der Uebernahme des Amts eines Oberſheriffs ſeiner Grafſchaft erſcheinen wollte) an dem kleinen Hauſe in Curzon Street
vor, zur großen Erbauung unſeres Freundes Raggles, der in ſeinem Gemüſeladen Wache ſtand, und im Wagen ſchöne
Federn, ſowie die neuen Livreeröcke der Lakaien auf ver Bruſt mit ungeheuren Blumenſträußen geſchmückt ſah. Sir Pitt, der in einer ſchimmernden Uniform ſtak, ſtieg in Curzon Street aus, wobei er ſeinen Degen zwi⸗ ſchen die Beine bekam. Der kleine Rawdon ſtand am Fenſter des Parterre⸗Zimmers, und lächelte, und nickte aus Leibeskräften ſeiner Tante zu, die draußen im Wagen ſaß; und bald erſchien Sir Pitt wieder, und führte eine Dame am Arm, die einen weißen Shawl und große Fe⸗ dern trug, und eine Schleppe von prächtigem Brokat zier⸗ lich emporhob. Sie ſtieg in die Kutſche, als ob ſie eine Prinzeſſin, und ihr Lebenlang gewohnt geweſen wäre, zu


