Da Lady Gaunt, zu my Lord Gaunt's Schrecken, und zum innerlichen Vergnügen ſeines natürlichen Feindes und Vaters, keine Kinder hatte, ſo erging an Lord George Gaunt die Aufforderung, von Wien, wo er ſich mit Walzen und Diplomatie beſchäftigte, nach England zurückzukehren, und mit der ehrenwerthen Jvan, einziger Tochter von John Jones, erſtem Baron von Helvellyn, und Haupt der Firma Jones, Brown, und Robinſon, Bankiers in Thread⸗ needle Street, einen Ehebund einzugehen; aus welcher Verbindung mehrere Söhne und Töchter entſproſſen, deren Thun und Laſſen aber nicht in unſere Geſchichte gehoͤrt. Die Ehe war Anfangs recht glücklich. My Lord George Gaunt konnte nicht allein leſen, ſondern auch ziemlich correct ſchreiben. Er ſprach das Franzöſiſche mit vieler Geläufigkeit, und war einer der beſten Walzertänzer in ganz Curopa. Bei ſolchen Talenten und dem großen Einfluſſe ſeiner Familie konnte es nicht fehlen, daß ſeine Lordſchaft ſich früher oder ſpäter zu den hoͤchſten Würden in ſeinem Berufe aufſchwang. Die Lady, ſeine Frau, fühlte, daß die Höfe ihre Sphäre ſeien; und ihr Reich⸗ thum ſetzte ſie in den Stand, in denjenigen Städten des Continents, wohin ihr Mann durch ſeine diplomatiſchen Pflichten geführt wurde, ein überaus glänzendes Haus zu machen. Es hieß ſchon, daß er Geſchäftsträger werden würde, und im Travellers' Club wettete man, daß er in Kurzem zum Geſandten avanciren würde, als mit einem Male Gerüchte über das außerordentliche Benehmen des Geſandtſchafts⸗Sekretärs bis nach England drangen. Bei einem großen diplomatiſchen Diner, das ſein Geſandter gegeben, war er plötzlich aufgeſprungen und hatte erklärt, daß ein päté de foie gras vergiftet wäre. Auf einem Balle im Hotel des bayeriſchen Geſandten, Grafen von Springbock⸗Hohenlaufen hatte er ſich mit geſchorenem Haupte und in einer Kapuzinerkutte eingefunden. Es war kein Maskenball, wie gewiſſe Leute zu behaupten verſuch⸗ ten. Man flüſterte ſich zu, daß die Sache etwas ſonderbar
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