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ben untreu zu werden, und es hob ſich wieder einigermaßen durch dieſe rechtzeitige Schwäche die Stellung der Familie. Allein der unter der Regierung Karl's lebende Graf von Camelot nahm wieder den alten Glauben ſeiner Fa⸗ milie an, und dieſe fuhr nun fort, dafür zu kämpfen, und ſich dafür zu Grunde zu richten, ſo lauge noch ein Stuart lebte, um eine Rebellion anzuſtiften, oder ſich an deren Spitze zu ſtellen.
Lady Mary Caerlyon wurde in einem Kloſter zu Paris erzogen, und es war die Dauphine Marie Anto⸗ niette ihre Tauſpathin. In der glanzvollſten Zeit ihrer Schönheit und Jugend war ſie an Lord Gaunt, der da⸗ mals zu Paris lebte, und dem Bruder der Lady bei eini⸗ gen Banketten, welche Philipp von Orleans gab, große Summen abgewonnen hatte, verheirathet, — oder, — wie es hieß, — verkauft worden.
Das berühmte Duell des Grafen von Gaunt mit dem Grafen de la Marche, von den grauen Musketieren, wurde vom Gerichte den Prätenſionen dieſes Offiziers, der ein Page der Königin geweſen, und ihr Liebling ge⸗ blieben war, und ſich gleichfalls um die Hand der ſchönen Lady Mary Caerlyon bewarb, zugeſchrieben. Sie wurde an Lord Gaunt verheirathet, während der Graf noch an ſeiner Wunde krank darnieder lag, und bewohnte Gaunt Houſe, und figurirte einige Zeit an dem glänzenden Hofe des Prinzen von Wales.
For hatte Toaſte auf ſie ausgebracht. Morris und Sheridan hatten ſie in Gedichten gefeiert. Malmsburh hatte ihr ſeine beſte Verbeugung gemacht; Walpole hatte ſie für bezaubernd erklärt; Devonſhire war faſt eiferſüch⸗ tig auf ſie geweſen; allein ſie wurde durch die wilden Vergnügungen und Luſtbarkeiten der Geſellſchaft, in die ſie geſchleudert worden war, verſcheucht, und zog ſich, nachdem ſie zwei Soͤhne geboren, ganz von der Welt zu⸗ rück, um ein frommes Leben zu führen.
Es iſt daher auch kein Wunder, wenn my Lord


