Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1851)
Entstehung
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für die Gäſte des Hauſes ein aus zweihundert ſilbernen

Theekannen beſtehendes Frühſtücks⸗Service befand, und

alles Uebrige damit an Glanz wetteiferte; ſowie Still⸗ brook in Hampſhire, einen beſcheidenen Landſitz, deſſen

wundervolles Ameublement, das nach my Lords Ableben

durch einen ehemaligen berühmten Auktionator verſteigert

wurde, noch in unſer Aller Andenken iſt.

Die Marquiſin von Steyne war entſproſſen aus der berühmten und alten Familie der Caerlyons, Marquis von Camelot, die ſeit der Bekehrung des ehrwürdigen Druiden, ihres erſten Ahnen, ſtandhaft an dem alten Glanben feſt gehalten haben, und deren Stammbaum noch weit über die Zeit der Ankunft des Königs Brutus in unſerem In⸗ ſellande hinausgeht. Pendragon iſt der Titel des älteſten Sohnes des Hauſes. Die Söhne find ſeit unvordenklichen Zeiten ſtets Arthur, Uther, und Caradve genannt worden. Ihre Koͤpfe ſind in mancher loyalen Verſchwörung gefal⸗ len. Eliſabeth ließ dem zu ihrer Zeit lebenden Arthur, der bei Philipp und Maria Kammerherr geweſen war, und die zwiſchen der Koͤnigin von Schottland und deren Oheimen, den Guiſen, gewechſelten Briefe beſorgte, den Kopf abhauen. Ein jüngerer Sohn des Hauſes war Offizier bei dem großen Herzoge, und zeichnete ſich in der berühmten Verſchwörung, welche die Bartholomäus⸗Nacht zur Folge hatte, aus.

Während der ganzen Zeit, die Maria im Kerker

zubrachte, conſpirirte das Camelot'ſche Haus zu deren

Gunſten. Die Koſten, die ihm die Ausrüſtung einer kleinen Eskadre gegen die Spanier, zur Zeit der Armada, verur⸗ ſachte, laſteten nicht minder ſchwer auf ihm, als die Geld⸗ ſtrafen und Confiskationen, die es unter Eliſabeth wegen Aufnahme von Prieſtern, wegen beharrlicher Abweichung von der herrſchenden Religion, und anderer papiſtiſcher Unthaten trafen. Ein zu den Zeiten Jakobs lebender Ab⸗ trünniger ließ ſich durch die Gründe, welche vieſer große Theolog vorbrachte, bewegen, eine Zeit lang ſeinem Glau⸗