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wie Wenige, und der Parther⸗Blick, den die abziehende Mrs. O'Domd ihr über die Schulter weg zuwarf, ſetzte Mrs. Crawley's Ernſthaftigkeit auf eine harte Probe. „Ihre Dienerin, meine feine Madame, und es freut mich, Sie ſo luſtig zu ſehen,“ dachte Peggy. „Auf jeden Fall weinen Sie ſich nicht vor Kummer die Augen aus.“
Und ſo ging die gutherzige Irländerin fürbaß, und fand bald ihren Weg nach Mrs. Osborne's Wohnung.
Die arme Seele ſtand, faſt wahnfinnig vor Schmerz, immer noch an dem Bette, wo Rebekka ſie verlaſſen hatte. Die Majorin, als eine reſolutere und mit ſtärkeren Ner⸗ ven begabte Frau, ſuchte, ſo viel in ihren Kräften ſtand, ihre junge Freundin zu tröſten. *
„Sie müſſen ſtandhaft ſein, liebe Amalie,“ ſagte ſie freundlich; „denn er darf Sie nicht krank finden, wenn er nach dem Siege Sie kommen läßt. Sie ſind nicht die einzige Frau, deren Schickſal jetzt in den Händen Gottes ſteht.“
„Ich weiß das. Ich bin ſehr gottlos, ſehr ſchwach,⸗ ſagte Amalie. Sie kannte ihre eigene Schwäche recht gut. Die Anweſenheit der reſoluteren Freundin that der⸗ ſelben jedoch Einhalt: und ſie befand ſich bei dieſem Zwange und dieſer Geſellſchaft beſſer⸗
So wurde es zwei Uhr; ihre Herzen waren bei der Colonne, während dieſe ſich immer weiter entfernte. Fürchterliche Zweifel, in Begleitung von Angſt und Ban⸗ gigkeit, und Kummer, und Gebeten, die ſich nicht aus⸗ ſprechen laſſen, folgten vem Regimente. Es war der Tribut, den die Frauen an den Krieg entrichteten. Dieſer heiſcht ſeine Steuer von Beiden, und nimmt das Blut der Männer und die Thränen der Frauen.
Um halb drei Uhr fand ein Ereigniß von täglicher Wichtigkeit für Herrn Joſeph Statt: die Stunde des
Diners kam herbei. Krieger mochten ſich ſchlagen, und fallen, er aber mußte zu Mittag ſpeiſen. Er trat in


