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Taſche ziehend, hielt es Iſidor mit ſtrenger Miene ſeinem Herrn vor das Geſicht, und ſah bereits den polniſchen Rock ſammt den anvern Gegenſtänden von Werth als ſeine Beute an.
Wenn Jos auch noch keine ernſte Unruhe verſpürte, ſo war es ihm doch nicht mehr ganz wohl zu Muthe. „Geben Sie mir meinen Rock und meine Mütze, Mon⸗ ſieur,“ ſagte er, „und folgen Sie mir. Ich will ſelbſt an Ort und Stelle von der Wahrheit dieſer Gerüchte mich überzeugen.“
Iſidor war ganz wüthend, als Jos den polniſchen Rock anzog. „Milord wird beſſer daran thun, wenn er den Militärrock nicht anzieht,“ ſagte er; die Franzoſen haben geſchworen, daß ſie keinem einzigen britiſchen Soldaten Pardon geben wollten.⸗
„Halten Sie 's Maul, Kerl!“ ſagte Jos, in deſſen Geſicht ſich immer noch Entſchloſſenheit ausſprach, und ſteckte dann ſeinen Arm mit einem Muthe, dem Nichts Wider⸗ ſtand zu leiſten vermochte, in den Aermel, bei welcher hervi⸗ ſchen That er von Mrs. Rawdon Crawley überraſcht wurde, die in der Abſicht, Amalien einen Beſuch zu ma⸗ chen, hereingekommen war, ohne an der Thüre des Vor⸗ zimmers zu klingeln.
Rebekka war, wie gewöhnlich, ungemein nett und zier⸗ lich gekleidet; ihr ruhiger Schlaf nach Rawdon's Weg⸗ gange hatte ſie erfriſcht, und der Anblick ihrer lächelnden roſigen Wangen that wohl in einer Stadt und an einem Tage, wo ſich auf allen Geſichtern die größte Bangigkeit und Unruhe malte. Sie lachte über die Attitüde, in der ſie Jos entveckte, ſowie über die Anſtrengungen und Con⸗ vulſionen, die es dem dicken Herrn koſtete, bis er in den polniſchen Rock hineinkam.
„Treffen Sie Anſtalten, um zur Armee zu ſtoßen, Herr Joſeph?“ ſagte ſie. „Bleibt denn Niemand in Brüſſel zurück, um uns arme Frauen zu ſchätzen ?“ unterdeſſen gelang, es Jos denn doch, in den Rock hinein⸗


