243
geſchafft, und ſeine Wohnung wird für den Herzog von Dalmatien hergerichtet,“ erwiederte Jos' Berichterſtatter. „Ich habe es von ſeinem eigenen maitre d'hötel. Die Leute von⸗ Milord Herzog von Richemont packen darauf los. Seine Gnaden ſind bereits geflohen, und die Her⸗ zogin wartet nur noch, bis das Silbergeſchirr eingepackt iſt, um nach Oſtende, zu dem Koͤnig von Frankreich, zu gehen.“
„Der König von Frankreich iſt in Gent, Kerl,“ entgegnete Jos, ſich ungläubig ſiellend.
„Er iſt in der letzten Nacht nach Brügge geflohen, und ſchifft ſich heute in Oſtende ein. Der Herzog von Berry iſt gefangen. Diejenigen, denen ihre Haut lieb iſt, werden wohl daran thun, wenn ſie bald gehen, da morgen die Dämme durchſtochen werden, — und wer kann fliehen, wenn das das ganze Land unter Waſſer ſteht?“
„Narrheit, Sir, wir ſind Drei gegen Einen, Sir, gegen jede Macht, die Boney in's Feld ſtellen kann,“ wandte Herr Sedley ein; „die Oeſterreicher und Ruſſen ſind bereits auf dem Marſche. Er muß, er wird ver⸗ nichtet werden,“ ſagte Jos, mit der Hand auf den Tiſch ſchlagend.
„Die Preußen waren auch Drei gegen Einen bei Jena, und doch vernichtete er ihre Armee, und eroberte er das Königreich in einer Woche. Sie waren Sechs gegen Einen bei Montmirail, und doch jagte er ſie wie Schafe auseinander. Die öſterreichiſche Armee iſt zwar im Anzuge, aber mit der Kaiſerin und dem Könige von Rom an der Spitze; und die Ruſſen, bah! die Ruſſen, die werden ſich fein zurückziehen. Den Engländern wird kein Pardon gegeben wegen der Grauſamkeit, die ſie gegen unſere Tapfern auf ihren infamen Pontons an den Tag gelegt haben. Schauen Sie her, hier ſteht es ſchwarz auf weiß. Hier iſt die Proklamation Seiner Majeſtät, des Kaiſers und Königs, ſagte der jetzt die Maske abwerfende Anhänger Napoleons, und, das Dokument aus ſeiner


