Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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QAvesnes aus war in Brüſſel überall in großen Maſſen verhreitet worden. „Soldaten,“ hieß es darin, „es iſt der Jahrestag von Marengo und Friedland, an dem die Geſchick eEuropa's zwei Mal entſchieden wurden. Damals, wie nach Auſterlitz, wie nach Wagram, waren wir groß⸗ müthig. Wir glaubten an die Eide und Verſprechungen von Fürſten, die wir auf ihren Thronen ließen. Wir wollen es noch einmal mit ihnen aufnehmen. Wir und ſie, — ſind wir nicht immer noch die Nämlichen? Sol⸗ daten! Dieſelben Preußen, die jetzt ſo anmaßend find, ſtanden zu Jena uns gegenüber, Drei gegen Einen, und zu Montmirail, Sechs gegen Einen. Diejenigen unter Euch, ſo in England geweſen ſind, können ihren Kame⸗ raden ſagen, welch' fürchterliche Qualen ſie auf den eng⸗ liſchen Pontons litten. Die Wahnſinnigen! Ein Augenblick des Glückes hat ſie verblendet, und wenn ſie in Frankreich eindringen, ſo werden ſie dort nichts Anderes finden, als ihr Grab!“

Die Anhänger der Franzoſen prophezeiten jedoch den Feinden des Kaiſers ein noch ſchnelleres Ende, und überall konnte man die Anſicht ausſprechen hören, daß die Preußen und Briten nicht mehr zurückkommen wür⸗ den, es wäre denn, als Gefangene im Gefolge der ſieg⸗ reichen Armee.

Dieſe Anſichten wurden im Laufe des Tages Herrn Sevley mitgetheilt, damit ſie bei ihm ihre Wirkung thun möchten. Man ſagte ihm, der Herzog von Wellington ſuche ſeine Armee wieder zu ſammeln, da die Avantgarde in der vergangenen Nacht total vernichtet wor⸗ den ſei. „Vernichtet, bah!“ ſagte Jos, der zur Zeit des Früh⸗ ſtücks noch ziemlich viel Muth entwickelte. „Der Herzog iſt mit ſeiner Armee ausgerückt, um den Kaiſer zu ſchla⸗ gen, wie er vor dieſem alle Generale deſſelben in die Flucht getrieben hat.“

„Seine Papiere ſind verbrannt, ſeine Effekten fort⸗