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gar gerne verlaſſen würden, und in einem Gemüthszuſtande, und einem beſtändigen Schrecken, der keinen Augenblick auszuhalten wäre. Jos' Bedienter zeichnete alſo ſchon das Opfer, das er ſich auserkoren, wie man in Leadenhall⸗ Street einen der Gehülfen des Herrn Paynter eine Schild⸗ kröte, die ſich davon Nichts träumen läßt, mit einem La zieren ſieht, worauf geſchrieben ſteht: „Morgen uppe.“
Die Dienerin Amaliens war bei Weitem nicht ſo egviſtiſch geſinnt. Es konnten dieſem freundlichen und ſanften Geſchöpfe wenige Untergebene nahe kommen, ohne ihrem einnehmenden und liebevollen Weſen den gewöhnli⸗ chen Tribut der Ergebenheit und Anhänglichkeit zu bezah⸗ len. Und es iſt eine Thatſache, daß Pauline, die Köchin, ihre Gebieterin mehr tröſtete, als ſonſt Jemand, den ſie an dieſem unglückſeligen Morgen ſah; denn als ſie be⸗ merkte, wie Amalie ſtundenlang ſtumm, bewegungslos und mit graſſem Geſichte am Fenſter ſitzen blieb, wo ſie⸗ die letzten Bajonette der avmarſchirenden Colonne hatte verſchwinden ſehen, ergriff das ehrliche Mädchen die Hand der Dame, und ſagte: „Tenez, Madame, est-ce qu'il n'est pas aussi à l'armée, mon homme à moi2“ — wobei ſie in Thränen ausbrach, Amalie ihr in die Arme fiel, und ein Gleiches that, ſo daß Jede die Andere bemitleidete und tröſtete.
Während des Vormittags ging Herr Jos' Iſidor mehrere Male aus ſeiner Wohnung in die Stadt, und ſuchte die Thüren der Hotels und möblirten Häuſer in der Nähe des Parks auf, wo die Engländer ſich geſam⸗ melt hatten; dort miſchte er ſich unter die andern Kam⸗ merdiener, Couriere und Lakaien, ſammelte alle möglichen Meuigkeiten, und hinterbrachte ſie ſeinem Herrn. Faſt alle dieſe Herren waren innerlich dem Kaiſer zugethan, und waren ſo ziemlich der Anſicht, daß der Feldzug bald zu Ende ſein würde. Die Proklamation des von
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Der Jahrmarkt des Lebens. I. 8


