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ſeine Sympathie dadurch an den Tag, daß er eine große Taſſe Thee für ſie einſchenkte. Dieß war ſo ſeine Art, Andern ſeine Zuneigung zu erkennen zu geben; ja er be⸗ gnügte ſich nicht damit; denn nicht allein ſchickte er ihr ihr Frühſtück, ſondern er zerbrach ſich auch den Kopf dar⸗ über, welche Delikateſſen ihr wohl zum Mittageſſen am Liebſten wären.
Iſidor, der Kammerdiener unſers Freundes Jos, hatte ein äußerſt verdrießliches Geſicht gemacht, während Os⸗ borne's Diener das Gepäck ſeines Herrn vor dem Abmarſche in Ordnung brachte; denn erſtens konnte er Herrn Os⸗ borne nicht leiden, deſſen Betragen gegen ihn und alle Untergebenen in der Regel äußerſt übermüthig war (auch laſſen ſich auf dem Continente Dienſiboten nicht ſo inſo⸗ lent behandeln, wie unſere geduldigeren Domeſtiken); und zum Zweiten ärgerte es ihn, daß ſo viele werthvolle Ge⸗ genſtände ſeinen Händen entrückt wurden, um in die an⸗ derer Leute zu fallen, wenn die Engländer eine Niederlage erlitten. Und an dieſer Niederlage zweifelte er, ſowie noch gar viele Leute in Brüſſel und Belgien nicht im Mindeſten. Man glaubte ſo ziemlich allgemein, daß der Kaiſer die preußiſche und engliſche Armee auseinander halten, eine nach der andern vernichten, und ehe noch drei Tage vorüber wären, in Brüſſel ſeinen Einzug halten werde, wo dann natürlich alles bewegliche Eigenthum ſeiner dermaligen Herren, die entweder getödtet, oder flüch⸗ tig, oder gefangen wurden, in beſter Form Rechtens Mon⸗ ſieur Iſidor zufiel.
Während vieſer treue Diener, wie alle Tage, Jos bei ſeiner mühſamen und complicirten Toilettenarbeit bei⸗ ſtand, calculirte er, was er mit denſelben Gegenſtänden anfangen würde, womit er im Augenblicke vie Perſon ſeines Herrn zierte. Die ſilbernen Eſſenzfläſchchen, ſowie die kleineren Toilettengegenſtände ſollte eine junge Dame zum Geſchenke erhalten, die er gerne ſah; die engliſchen Meſſer dagegen, ſowie die große Rubinnadel wollte er


