Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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allzu oft Gelegenheit bot, denn wo war George²), und mit ihrem lieblichen, freundlichen Geſichte zwiſchen ſeinen Zorn und die Geringſchätzung ihres Mannes trat. Sie hatte zu Gunſten ihres Bruders manche ſchüchterne Vorſtellungen bei George gewagt. Letzterer aber fertigte in ſeiner ſchneiden⸗ den Weiſe dieſe Bitten immer kurz ab. „Ich bin ein ehrlicher Mann,“ ſagte er, „und nehme nie ein Blatt vor den Mund, wie es die Art jeden ehrlichen Mannes iſt. Wie, zum Henker, kannſt Du von mir verlangen, meine Liebe, daß ich gegen einen Narren, wie Dein Bruder einer iſt, Achtung an den Tag legen ſolle?“ Und ſo war es denn kein Wunder, wenn Jos über George's Abweſenheit wirklich erfreut war. Der Anblick von veſſen Civilhut, der, wie auch ein Paar Handſchuhe, auf einem Seiten⸗ tiſche lag, ſowie der Gedanke, daß der Eigenthümer dieſer Gegenſtände nun fort ſei, verurſachte Jos ein gewiſſes geheimes Vergnügen. „Er wird mich,“ dachte Jos, „mit ſeinem ſtutzerhaften Weſen und ſeiner Unverſchämtheit auf jeden Fall dieſen Morgen nicht ärgern.“

„Leg' den Hut des Capitäns in's Vorzimmer,“ ſagte er zu ſeinem Diener Iſidor.

„Vielleicht braucht er ihn nicht mehr,“ erwiederte der Lakai, einen ſchlauen Blick auf ſeinen Herrn werfend. Auch er konnte George nicht leiden, da derſelbe ihm ſtets mit ächt britiſcher Inſolenz begegnet war.

„Und frag' doch, ob Madame zum Frühſtücke kommt,“ ſagte Herr Sedley hochſt majeſtätiſch, indem er ſich ſchämte, ſich mit einem Bedienten über die Urſache ſeiner Abnei⸗ gung gegen George in ein Geſpräch einzulaſſen. In Wahrheit aber hatte er ſchon einige Dutzend Male vorher bei ſeinem Bedienten auf ſeinen Schwager geſchmäht.

Ach! Madame konnte nicht zum Frühſtücke kommen, und die Tartinen ſchneiden, die Jos ſo ſehr liebte. Ma⸗ dame war viel zu unwohl, und hatte ſich ſeit dem Ab⸗ ſchiede von ihrem Manne in einem entſetzlichen Zuſtande befunden; ſo ſagte wenigſlens ihre Bonne. Jos legte