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Einunddreißigſtes Kapitel. Worin Jos Sedley ſeine Schweſter unter ſeine Obhut nimmt
Da ſolchergeſtalt alle höheren Offiezire von ihrerDienſt⸗ pflicht auf einen andern Poſten gerufen worden waren, ſo blieb Jos Sedley als Oberhaupt der kleinen Colonie zu Brüſſel zurück; die ſeinem Commando anvertraute Garniſon beſtand, erſtens, aus der leidenden Amalie, zweitens, aus Iſidor, ſeinem belgiſchen Diener, und drittens, aus der Bonne, welche die verſchiedenen Hausgeſchäfte zu beſorgen hatte. Obgleich Jos unruhig, und ſeine Nachtruhe durch den
plötzlichen Einfall Dobbin's und die Vorfälle des Mor⸗
gens geſtört worden war, ſo blieb er doch noch lange im Bette, wobei er, ohne zu ſchlafen, ſich hin und her wälzte, bis endlich die Stunde kam, in der er aufzuſtehen pflegte. Die Sonne ſtand bereits hoch am Himmel, und unſere tapfern Freunde vom — ſten Regimente hatten auf ihrem Marſche bereits Meilen zurückgelegt, ehe der Civiliſt in ſeinem geblümten Schlafrocke beim Frühſtücke erſchien. Die Abweſenheit George's machte dem Schwager nur wenig Unruhe. Vielleicht freute ſich ſogar Jos innerlich dar⸗ über, daß George fort war, denn ſo lange Letzterer da war, hatte Erſterer im Hauſe nur eine höchſt untergeordnete Rolle geſpielt, und Osborne hatte ſich nie genirt, wenn es galt, ſeine Verachtung gegen den dicken Clviliſten an den Tag zu legen. Dagegen war Emmy ſtets gut und aufmerkſam gegen ihn geweſen. Sie war es, die dafür ſorgte, daß es ihm an keiner der gewohnten Bequemlichkeiten fehlte; ſie war es, die dafür ſorgte, daß er ſeine Lieblingsgerichte erhielt; die mit ihm ſpazieren ging oder fuhr (wozu ſich ihr nur


