Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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hier bleiben und Ihre Schweſter bewachen, und ſie troͤ⸗ ſten, und Sorge tragen, daß ihr Nichts zuſtößt. Erinnern Sie ſich, daß ſie, wenn George Etwas paſſirt, Niemand auf der Welt hat, der für ſie ſorgt, als Sie, Ihren Bruder. Geht es mit der Armee ſchief, ſo ſorgen Sie dafür, daß ſie ſicher nach England zurückkommt, und Sie müſſen mir auf Ihr Ehrenwort verſprechen, daß Sie ſfie niemals verlaſſen wollen. Ich weiß, daß Sie ſo Etwas nie thun werden: in Geldſachen wenigſtens haben Sie ſich nie knauſerig finden laſſen. Brauchen Sie vielleicht Geld? Ich meine, haben Sie genug, um im Falle eines Unglücks nach England zurückkehren zu können?“

„Sir,“ ſagte Jos majeſtätiſch, „wenn ich Geld brauche, ſo weiß ich, wo ich darum anzuklopfen habe. Und was meine Schweſter betrifft, ſo brauchen Sie mir nicht zu ſagen, wie ich mich gegen ſie betragen ſolle.“

„Sie ſprechen, wie ein braver muthiger Mann, Jos,“ antwortete der Andere gutmüthig, „und es freut mich, zu ſehen, daß George ſeine Frau ſo guten Händen anver⸗ trauen kann. So kann ich ihm alſo Ihr Ehrenwort ge⸗ ben, nicht wahr, daß Sie ihr im Nothfalle Beiſtand lei⸗ ſten werden?“

„Natürlich, natürlich,“ erwiederte Herr Jos, deſſen Großmuth in Geldſachen Dobbin ganz richtig beur⸗ theilte.

„Und Sie werden, im Falle einer Niederlage, dafür ſorgen, daß ſie unverſehrt aus Brüſſel wegkommt?“

„Eine Niederlage! Zum Henker, Sir, das iſt un⸗ moͤglich. Suchen Sie doch mir nicht Furcht zu machen,“ rief der Held aus ſeinem Bette heraus, und ſo war denn Dobbin jetzt vollkommen beruhigt, nachdem Jos ſich ſo entſchieden in Betreff des Betragens ausgeſprochen hatte, das er gegen ſeine Schweſter einhalten wollte. „So hat ſie denn wenigſtens,“ dachte der Capitän, „eine ſichere Zufluchtsſtätte, im Falle es zum Schlimmſten käme.“

Wenn Capitän Dobbin erwartete, vor dem Abmarſche