Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Großmuth, die Rawdon nach der Heirath an den Tag gelegt, zu beſchreiben und zu beloben. Außer dieſen Gegenſtänden und der kleinen Stute hatte der General, ihr Sklave und Anbeter, ihr manches hübſche Geſchenk in der Geſtalt von Kaſchemir⸗Shawls, die er bei der Auction einer zahlungs⸗ unfähigen franzöſiſchen Generalin kaufte, gemacht; und ebenſo hatten die Bijouterie⸗Läden manche ihrer Schätze an ſie abtreten müſſen, die alle den Geſchmack und den Reichthum ihres Bewunderers bekundeten. Was Uhren be⸗ traf, ſo hörte man in ihrer ganzen Wohnung nichts An⸗ deres, als deren Ticken. Denn als ſie eines Abends zu⸗ fällig erwähnte, daß die ihrige, ein Geſchenk Rawpon's, aus einer engliſchen Werkſtätte hervorgegangen ſei und ſchlecht gehe, ſo kam an ſie ſchon am nächſten Morgen ein kleines Bijou, mit dem Namen Leroh, ſammt einer Kette und einem mit Türkiſen allerliebſt geſchmückten Deckel, ſowie ein anderes, mit dem Namen Breguet, das mit Perlen beſetzt, und kaum größer war, als eine halbe Krone. General Tufto hatte die eine gekauft, und Capi⸗ tän Osborne hatte galanter Weiſe die andere geſchickt. Mrs. Osborne hatte keine Uhr, obgleich es ihr, wenn wir George Gerechtigkeit widerfahren laſſen ſollen, nur ein Wort gekoſtet hätte, um ſich im Beſitze einer ſolchen zu ſehen; und die ehrenwerthe Mrs. Tufto in England hatte ein altes Inſtrument, das ſie von ihrer Mutter bekommen und anſtatt der Wärmflaſche hätte dienen können, wovon Rawdon geſprochen hatte. Sollte es einmal den Herren Howell und James einfallen, eine Liſte der Käufer aller Schmuckgegenſtände, ſo ſie verkaufen, zu veroffentlichen, wie groß würde da nicht das Erſtaunen vieler Familien ſein; und würden alle dieſe Schmuckgegenſtände für die rechtmäßigen Frauen und Töchter der Herren, ſo ſie kau⸗ fen, verwenvet, welche Unmaſſe von Juwelen und Pretio⸗ ſen jeder Art würde da an den vornehmſten Orten des Jahrmarktes des Lebers zu ſehen ſein!