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ein Felleiſen, bürſtete ſeinen Mantel, ſeine Mütze, und andere Kleidungsſtücke, richtete Alles für ihn her, und ſteckte in die Manteltaſchen ein kleines Packet mit allerlei Erfriſchungen, ſammt einer Korbflaſche oder Taſchenpi⸗ ſtole, die faſt eine Pinte ausgezeichneten Cognac⸗Brannt⸗ weins enthielt, der ſehr nach ihrem und des Majors Ge⸗ ſchmacke war; und ſobald die Zeiger der Repetiruhr auf halb zwei Uhr wieſen, und das Schlagwerk (es gab, in Betreff des Tons dem einer Kathevrale Nichts nach, wie die hübſche Eigenthümerin derſelben glaubte) vie verhäng⸗ nißvolle Stunde verkündigte, weckte Mrs. O'Dowv ihren Maſor auf, und hatte für ihn eine ſo gute Taſſe Kaffee parat, wie nur eine an jenem Morgen in Brüſſel gemacht wurde. Und wer wird läugnen wollen, daß die Vorbe⸗ reitungen der würdigen Dame gerade ſo viele Liebe be⸗ wieſen, als die Thränenſtröme und die hyſteriſchen An⸗ fälle, wodurch gefühlvollere Frauen ihre Liebe an den Tag legten, und daß der Genuß dieſes Kaffees, den ſie mit einander tranken, während in den verſchiedenen Theilen der Stadt die Hörner und Trommeln das Zeichen zum Aufbruche gaben, nützlicher, und zweckmäßiger war, als bloße ſentimentale Kundgebungen, ſo überſchwenglich dieſelben immer ſein mochten? Die Folge davon war, daß der Maſor bei der Parade ganz geputzt, friſch, und mun⸗ ter erſchien, und vaß er, während er mit ſeinem roſigen, ſauberraſſirten Geſichte zu Pferde ſaß, das ganze Corps mit Vertrauen und Frohſinn erfüllte. Alle Offiziere ſa⸗ lututen die wackere Frau, als das Regiment an dem Balkon, auf dem ſie ſtand, vorbeimarſchirte, und Alles rief ihr und ihrem Manne ein Hurrah zu; und was mich betrifft, ſo wage ich zu behaupten, daß es nicht Mangel an Muth, ſondern das Gefühl weiblicher Delicateſſe und Schicklichkeit war, was die Majorin abhielt, das tapfere ſ Regiment in eigener Perſon in die Schlacht zu ühren. An Sonntagen und bei feierlichen Anläſſen las Mrs.


