Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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pflichten ſich ſelbſt überlaſſend, zu der Majorin, den Da⸗ men, und der Bagage zurückkehren.

Nun aber hatten der Major und ſeine Gattin, die nicht zu dem Balle eingeladen geweſen waren, auf dem in unſerem letzten Kapitel andere unſerer Freunde figurirt haben, weit mehr Zeit gehabt, der natürlichen, geſunden Ruhe im Bette zu pflegen, als Leute, die zu derſelben Zeit ihren Vergnügungen nachgehen und ihre Pflicht er⸗ füllen wollten.

„Ich glaube, Peggy, mein Schatz,“ ſagte der Major, indem er die Nachtmütze ruhig über die Ohren herabzog, es wird in einigen Tagen einen Ball nach einer Muſik geben, wie ſie noch nicht Alle gehört habenz“ und er fühlte ſich weit glücklicher, nach einem in aller Stille genoſſenen Glaſe Grog ſich zur Ruhe begeben zu können, als bei irgend einer andern Art von Beluſtigung zu figuriren. Was Peggy betrifft, ſo hätte ſie zwar gerne mit ihrem Turban und mit ihrem Paradiesvogel auf dem Balle geglänzt; allein ihr Mann hatte ihr die Nachricht vom Ausmarſche mitgetheilt, und ſo fand ſie ſich in eine ſehr ernſte Stimmung verſetzt.

„Es wäre mir lieb, wenn Du mich etwa eine halbe Stunde, ehe herausgeſchlagen wird, wecken wollteſt,“ ſagte der Major zu ſeiner Frau. „Ruf' mich um halb zwei Uhr, meine liebe Peggy, und ſorg' dafür, daß Alles in Bereitſchaft iſt, was ich brauche. Vielleicht komme ich nicht zum Frühſtücke zurück, Mrs. O'Dowd.“

Mit dieſen Worten, womit er ſeine Anſicht ausdrücken wollte, daß das Regiment am nächſten Morgen marſchi⸗ ren würde, hörte der Major auf, zu ſprechen, und ſchlief ein.

Mrs. O'Dowd, die gute Hausfrau, die ſchon in ihren Haarwickeln und ihrem Kamiſole vaſtand, fühlte, vaß es ihre Pflicht ſei, unter ſolchen Umſtänden nicht zu ſchlafen, ſondern thätig zu ſein. „Es iſt noch Zeit genug dazu,“ ſagte ſie, „wenn Mick fort iſt;“ und ſo packte ſie