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Mit dieſen Worten trippelte ſie mit George vavon, um an Tanze Antheil zu nehmen, nachdem ſie ihr Bou⸗ quet und ihren Shawl auf die Bank neben Amalie gelegt hatte.
Nur Frauenzimmer können ſo verwunden. Es iſt an den Spitzen ihrer kleinen Pfeile ein Gift, das tauſend Mal mehr verſehrt, als die ſtumpfere Waffe eines Manns. Unſere arme Emmy, die in ihrem ganzen Leben noch nie gehaßt, noch nie Jemand Hohn geſprochen hatte, war in den Händen ihrer unbarmherzigen kleinen Feindin ganz machtlos.
George tanzte mit Rebekka zwei oder drei Male: — wie oft, wußte Amalie kaum. Sie ſaß ganz unbeachtet und allein in ihrer Ecke, ausgenommen wenn Rawdon zu ihr herkam, und in ſeiner unintereſſanten Weiſe einige Worte an ſie richtete, und ſpäter an demſelben Abende, als Capitän Dobbin ſich erkühnte, ihr Erfriſchungen zu bringen, und ſich neben ſie zu ſetzen. Er mochte ſie nicht fragen, warum ſie ſo traurig ſei; da ihr indeſſen die Thränen in den Augenſtanden, und ſie diefelben voch er⸗ klären mußte, ſo ſagte ſie, Mrs. Crawley hätte ihr ge⸗ ſagt, daß George immer noch ſpiele, was ihr den Kum⸗ mer verurſacht habe.
„Es iſt doch ſonderbar, von welchen plumpen Schuf⸗ ten ſich ein Menſch betrügen läßt, der einmal auf das Spiel erpicht iſt,“ ſagte Dobbin; und Emmy antwortete: „In der That.“ Sie dachte aber an etwas Anderes. Was ſie betrübte, war nicht der Geldverluſt.
Endlich kam George zurück, um Rebekka's Shawl und Blumen zu holen. Sie war im Begriffe weagzuge⸗ hen, und hatte nicht einmal ſoviel Rückſicht, daß ſie zu⸗ rückgekommen wäre, um Amalien Adieu zu ſagen. Die arme Frau ließ ihren Mann kommen und gehen, ohne auch nur eine Sylbe zu ſagen, und ſenkte ihren Kopf traurig. Dobbin war wegaerufen worden, flüſterte ange⸗ legentlichſt mit dem Diviſionsgeneral, ſeinem Freunde,


