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an, ſie zu patroniſiren. Sie hatte am Anzuge ihrer Freundin, ſowie am Coiffeur derſelben gar viel auszu⸗ ſetzen, und wunderte ſich, wie ſie voch ſo chaussée ſein konne, und betheuerte, vaß ſie ihr gleich am nächſten Morgen ihre corsetière ſchicken müſſe. Sie betheuerte ferner, daß der Ball deliciös ſei; daß Jedermann einan⸗ der kenne, und daß nur ganz wenige „Niemande“ an⸗ weſend ſeien. Es iſt eine Thatſache, daß dieſes junge Frauenzimmer ſchon nach vierzehn Tagen, und drei Diners in ſogenannter guter Geſellſchaft den vornehmen Jargon ſich dergeſtalt zu eigen gemacht hatte, daß ein Menſch, der ſich ſtets in ſolcher guter Geſellſchaft bewegt, denſel⸗ ben gewiß nicht beſſer ſprechen konnte; und nur aus dem Einen, daß ſie das Franzöſiſche ſo rein und gut ſprach, ließ ſich abnehmen, daß ſie von Geburt keine Dame von Faſhion ſei.
George, der, als er in den Ballſaal trat, nichts Beſſeres zu thun gewußt hatte, als Amalie auf ihrer Bank zurückzulaſſen, fand gar bald ſeinen Weg zu ihr zurück, als er Rebekka an ihrer Seite ſah. Becky ſchul⸗ meiſterte eben Mrs. Osborne wegen der Thorheiten, die ſie ihren Mann machen laſſe. „Um's Himmels willen, meine Liebe, laß' ihn doch nicht mehr ſpielen, ſonſt rui⸗ nirt er ſich,“ ſagte ſie; „er und Rawdon ſpielen jeden Abend, und Du weißt, daß er arm iſt, und Rawdon ge⸗ winnt ihm jeden Shilling ab, wenn er ſich nicht in Acht nimmt. Warum thuſt Du ihm nicht Einhalt, Du ſorg⸗ loſes kleines Geſchöpf? Warum kommſt Du nicht Abends zu uns, anſtatt mit dem Capitän Dobbin vaheim Deinen Träumereien nachzuhangen? Er iſt gewiß très-aimable; allein wie kann man einen Mann mit ſo ungeheuren Füßen lieben? Die Füße Deines Manns dagegen find allerliebſt: — ah, da kommt er ja. Wo ſind Sie gewe⸗ ſen, Sie boſer Menſch? Hier iſt Emmy, die ſich wegen Ihrer die Augen ausweint. Wollen Sie mich zur Qua⸗ drille abholen?“


