Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Anſicht,“ ſagte der Spaßvogel, obgleich, als Osborne ſich entfernt hatte, Herr Bullock an Amalie dachte, und welch' ein hübſches Mädchen ſie ſei, und wie ſehr ſie an George Osborne hange; und ſo verwendete er wenigſtens zehn Sekunden ſeiner werthvollen Zeit dazu, daß er das Un⸗ glück bevauerte, ſo das liebenswürdige junge Frauenzim⸗ mer getroffen.

Während ſo George Osborne's beſſere Gefühle, und ſein treuer Freund und guter Genius, Dobbin, den Un⸗ getreuen zu Amaliens Füßen zurückführten, arrangirten George's Vater und Schweſtern dieſe glänzende Partie für ihn, — eine Partie, in Betreff welcher ſie ſich auch nicht einen Augenblick einfallen ließen, daß er dagegen Einſprache thun könnte.

Wenn der alte Osborne, was er einen „Wink“ nannte, gab, ſo konnte auch der Bornirteſte über das, was er wollte, unmöglich länger in Zweifel ſein. Schmiß er einen Lakaien die Treppe hinab, ſo war dieß ein Wink für den Letzteren, daß er ſeinen Dienſt verlaſſen müſſe. Mit ſeiner gewohnten Offenheit und Zartheit ſagte er Mrs. Haggiſtvun, daß er ihr eine auf zehntauſend Pfund lautende Anweiſung an dem Tage geben würde, wo ſein Sohn ihre Mündel als ſeine Frau heimführte; und dieſen Vorſchlag nannte er einen Wink, und betrachtete denſelben als ein ungemein geſchicktes viplomatiſches Kunſtſtück. Zuletzt gab er George einen andern ſolchen Wink in Be⸗ treff der Erbin: er befahl ihm, ſie auf der Stelle zu heirathen, ganz ſo, wie er ſeinem Kellermeiſter befohlen haben würde, eine Flaſche zu entkorken, vder ſeinem Buch⸗ halter, einen Brief zu ſchreiben.

Dieſer imperative Wink beunruhigte George gewal⸗ tig. Er befand ſich noch ganz im erſten Entzücken und Enthuſiasmus über ſeine zweite Bewerbung um Amalie, welche für ihn ſo unausſprechlich ſüß war. Der Contraſt zwiſchen ihren Manieren und ihrer äußeren Erſcheinung, und denen der Erbin ließ die Idee einer Verbindung mit