Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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von ſeinem guten Ausſehen, von ſeinem Range, und ſei⸗ nen Talenten, wäre gerade der rechte Mann für ſie.“ Viſionen von Bällen in Portland Place, Vorſtellungen bei Hofe und bei der halben Pairie erfüllten den Geiſt der jungen Damen, vie mit ihrer geliebten neuen Freun⸗ din von Nichts ſprachen, als von George und deſſen nob⸗ len Bekanntſchaften.

Auch der alte Osborne dachte, ſie würde für ſeinen Sohn eine vortreffliche Partie ſein. Derſelbe würde dann die Armee verlaſſen, in's Parlament gehen, und in der Faſhion, ſowie im Staate eine große Rolle ſpielen. Sein Blut kochte vor ehrlichem britiſchen Entzücken, wenn er den Namen Osborne in der Perſon ſeines Sohnes geadelt ſah, und er ſich dem Gedanken hingab, daß er der Stamm⸗ vater einer glorioſen Reihe von Baronets ſein würde. Er zog in der City und auf der Börſe ſo lange Erkundigun⸗ gen ein, bis ihm in Betreff des Vermogens der Erbin Richts mehr verborgen war; bis er wußte, wie ihr Geld angelegt war, und wo ihre Güter lagen. Der junge Fred Bullock, der eine ſeiner haupiſächlichſten Informations⸗ quellen war, hätte wohl ſelbſt gern auf ſie geboten (ſo vrückte ſich der junge Bankier aus);z allein er war ja für Maria Osborne beſtimmt. Da er ſie nun nicht als Weib heimführen konnte, ſo ließ der uneigennützige Fred ſich dieſelbe gern als Schwägerin gefallen. George müſſe alsbald auf ſie losgehen, und ſie gewinnen, — ſo lautete ſein Rath. „Man muß das Eiſen ſchmieven, ſo lange es heiß iſt, — iſt, wie Sie wiſſen, das Sprichwort: — ſo lange ſie noch in der Stadt wenig bekannt iſt; ſonſt kommt in einigen Wochen einer jener verdammten Kerls aus Weſt⸗End, und ſticht uns Citymänner alle mit ſeinem Titel und ſeinen Schulden aus, wie es voriges Jahr der Fall war, wo Lord Fitzrufus Miß Grogram heimführte, die bereits mit Podder, von der Firma Podder und Brown, verſprochen war. Je bälder die Sache zu Stande kommt, um ſo beſſer iſt es, Herr Osborne; das iſt meine