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Der Zuſtand dieſes einſt ſo gütigen, und jetzt durch ſein Unglück faſt wahnſinnig gewordenen, und in alters⸗ ſchwachem Zorne wüthenden alten Freundes ging Dobbin nicht wenig zu Herzen. Habe Mitleid mit dem gefallenen alten Herrn, du, dem Nichts über das Geld und einen guten Ruf geht; und ſo ſind ſicherlich die Leute auf dem Jahrmarkte des Lebens.
„Ja,“ fuhr er fort, „es gibt Vipern, die man an ſeinem Buſen wärmt, und die Einen hernach ſtechen. Es gibt Bettler, denen man auf's Pferd hilft, und die Einen zuerſt niederreiten. Sie wiſſen, wen ich meine, William Dobbin, mein Junge. Ich meine einen geldſtolzen Schuft in Ruſſell⸗Square, den ich zu einer Zeit kannte, wo er keinen Shilling hatte, und der, wie ich flehentlich bete und zuverſichtlich hoffe, noch einmal ein Bettler wird, wie er einer war, als ich ihm half.“
„Mein Freund George hat mir Etwas davon ge⸗ ſagt, Sir,“ ſprach Dobbin, der es nicht erwarten konnte, bis er zu ſeiner Angelegenheit kam. „Der Streit zwiſchen Ihnen und ſeinem Vater hat ihm gewaltig zugeſetzt, Sir. Ja, ich habe Ihnen eine Botſchaft von ihm zu über⸗ bringen.“
„Oh, ſind Sie deßwegen da?“ rief der alte Mann aufſpringend. „Wie * Vielleicht läßt er mir ſein Beileid bezeigen, he? Recht gut von ihm, dem ſteifen Fante mit ſeinem ſtutzerhaften Weſen und ſeiner Weſt⸗End abgeborg⸗ ten Windbeutelei. Nicht wahr, er läuft immer noch um mein Haus herum? Hätte mein Sohn den Muth eines Mannes, ſo würde er ihn erſchießen. Er iſt ein ebenſo großer Schurke, wie ſein Vater. Ich mag ſeinen Namen in meinem Hauſe nicht hören. Ich verfluche den Tag, an dem er zuerſt in daſſelbe kam, und eher mochte ich meine Tochter todt zu meinen Füßen, als an ihn verhei⸗ rathet ſehen.“
„An der Härte ſeines Vaters iſt George nicht ſchuld, Sir. Daß Ihre Tochter ihn liebt, dazu haben Sie ſo


