Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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geregt bei dieſer Nachricht. Sie wünſchte, die Blenkin⸗ ſop wäre da, um es gleichfalls zu hören: die Blenkinſop habe der Miß Sharp ſtets mißtraut. — Wie geſchickt Jos noch entkommen ſei!

Und nun beſchrieb ſie die bereits bekannten Liebes⸗ händel zwiſchen Rebekka und dem Steuereinnehmer von Boggley Wollah.

Indeſſen fürchtete Dobbin Herr Sedley's Zorn nicht ganz ſo ſehr, wie den des andern bei der Sache betheilig⸗ ten Vaters, und er geſtand, daß er erhebliche Zweifel und nicht geringe Beſorgniſſe hinſichtlich des Venehmens des finſtern alten Tyrannen von einem Talghändler in Ruſſell Square hege. „Er hat die Heirath ein für alle Mal verboten,“ dachte Dobbin. Er wußte wohl, welch' ein wilder, entſchloſſener Mann Osborne war, und wie wenig derſelbe von dem abwich, was er einmal geſagt. „George varf ſich nur dann Hoffnung auf Wieverausſoͤhnung machen,“ ſo ſchloß ſein Freund, „wenn er ſich in dem bevorſtehenden Feldzuge auszeichnet. Stirbt er, ſo gehen Beide zuſammen aus der Welt. Zeichnet er ſich nicht aus, oder gebricht es ihm an Gelegenheit dazu — was dann 2 Er hat einiges Vermogen von ſeiner Mutter, wie ich gehört — genug, um als Major ſich einzukaufen — oder aber muß er ſein Capitänspatent verkaufen, und in Canada ſich als Anſievler niederlaſſen, oder in einer Hütte auf dem Lande ſich durchzuſchlagen ſuchen.“ Mit einer ſolchen Lebensgefährtin würde er ſelbſt in Sibirien ſich glücklich fühlen, meinte Dobbin — und höchſt ſeltſamer Weiſe dachte dieſer abgeſchmackte und äußerſt unkluge junge Burſche auch nicht einen Augenblick daran, daß der Mangel an den nöthigen Mitteln zur Haltung eines hüb⸗ ſchen Wagens ſammt Pferden, ſowie an einem Einkom⸗ men, das deſſen Beſitzer in den Stand ſetzte, ihre Freunde anſtändig zu bewirthen, einer Verbindung George Os⸗ borne's mit Miß Sedley entgegen ſtehen müſſe.