Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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S

eines ſüßen, erquickenden Schlafes, ganz wie ein ſolches — und wie unausſprechlich groß war nicht ihr Glück, als ſie im Morgen⸗Sonnenſcheine erwachte.

„Heute kommt er wieder,“ dachte Amalie. „Er iſt der größte und beſte aller Menſchen.“ Und in der That dachte auch George, er ſei eines der edelmüthigſten Ge⸗ ſchöpfe unter Gottes Sonne, und er bringe ein ungeheu⸗ res Opfer, wenn er dieſes junge Geſchöpf heirathe.

Während ſie und Osborne oben ihr entzückendes téte- a-töte hatten, ſprachen die alte Mrs. Sedley und Capi⸗ tän Dobbin über den Stand der Angelegenheiten, ſowie über die Chancen und künftigen Arrangements der jungen Leute. Nachdem Mrs. Sedley die beiden Liebenden ein⸗ mal zuſammengebracht und wieder verlaſſen hatte, wie ſie ſich aus allen Kräften umarmten, glaubte ſie, als ein ächtes Frauenzimmer, daß keine Macht auf Erden Herrn Sedley bewegen würde, zu der Heirath zwiſchen ſeiner Tochter und dem Sohne eines Mannes, der ihn ſo ſchänd⸗ lich, boshaft und monſtrös behandelt, ſeine Einwilligung zu geben. Und nun erzählte ſie eine lange Geſchichte von glücklicheren Tagen und ihrem früheren Glanze, wo Os⸗ borne noch in ganz beſcheidener Weiſe in New⸗Road ge⸗ wohnt habe, und deſſen Frau nur zu glücklich geweſen ſei, einige von Jos' Kinderſachen zu bekommen, womit ſie — Murs. Sedley — ihr bei der Geburt eines der Osborne'ſchen Kinder ausgeholfen habe. Die ſataniſche Undankbarkeit Osborne's hatte, wie ſie ſich überzeugt hielt, Herrn Sedley das Herz gebrochen; und was die Heirath anlange, ſo dürfe man nie, nie, nie, nie daran denken, daß er in dieſelbe willigen werde.

„In dieſem Falle müſſen ſie mit einander entfliehen, Ma'am,“ ſagte Dobbin lachend, „und es machen, wie Capitän Rawdon Crawley und Miß Emmy's Freundin, die kleine Gouvernante.“

„Nicht moͤglich; das wäre doch unerhoͤrt,“ meinte Mrs. Sedley. Und die gute alte Dame war ganz auf⸗

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