Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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„Welch' eine kleine Harßye iſt das Weibchen aus Hampſhire, Clump, das die alte Tilly Crawley in Be⸗ ſchlag genommephat,“ bemerkte Squills. „Verteufelt guter Madeira!“

„Was für ein Narr doch Rawdon Crawley geweſen iſt, daß er eine Gouvernante geheirathet!“ erwiederte Clump. „Es war aber auch Etwas an dem Mädchen.“

„Grüne Augen, weiße Haut, hübſche Figur, famoſe Stirnentwickelung,“ bemerkte Squills. „Es iſt Etwas an ihr, und Crawley war ein Narr, Clump.“

„Ein verdammter Narr — war es ſtets,“ erwiederte der Apotheker.

„Natürlich wirft ihn nun die alte Jungfer über Bord,“ ſagte der Doktor, und ſetzte nach einer Pauſe hinzu: „Hoffentlich iſt ſie gut zu ſeciren.“

„Setiren,“ ſagte Clump grinſend: „ich moͤchte ſie nicht um zweihundert Pfund per Jahr ſeciren ſehen.“

„Das Weibchen aus Hampſhire bringt ſie in zwei Monaten unter den Boden, Clump, mein Junge, wenn ſie um ſie bleibt,“ ſagte Doktor Squills. „Altes Weib; ſtarke Eſſerin; nervöſes Subject; Herzklopfen; Hirndruck; Schlag: — und fort iſt ſie. Mach', daß ſie aufſteht, Elump; mach', daß ſie ausgeht, ſonſt beziehſt Du Deine zweihundert Pfund nicht lange mehr, — höchſtens noch einige Wochen.“

Und dieſer Wink war es, was den würdigen Apo⸗ theker veranlaßte, ſo ohne allen Rückhalt mit Mrs. Bute Crawley zu ſprechen.

Mrs. Bute hatte, ſo lange die alte Dame unter ihrer Hand, im Bette, und ſonſt Niemand um ſie war, mehr als einen kräftigen Verſuch gemacht, ſie zur Um⸗ ſtoßung ihres Teſtamentes zu veranlaſſen. Allein Miß Crawley's gewoͤhnliche Todesfurcht vermehrte ſich immer bedeutend, wenn man ihr ſolche trübſelige Vorſchläge machte, und Mrs. Bute ſah, daß ſie ihre Patientin vor

Der Jahrmarkt des Lebens. n. 4