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Miß Crawley, das auf einem Geſtelle im Ankleidezimmer lag,); aber nie werde ich daſſelbe verlaſſen. Ach, Herr Clump! Ich fürchte, ich weiß, daß unſere Patientin geiſt⸗ lichen und ärztlichen Troſt braucht.“
„Was ich bemerken wollte, meine theure Madam,“ — fiel hier der entſchloſſene Clump abermals mit freund⸗ licher Miene ein — „was ich bemerken wollte, als Sie Gefühle an den Tag legten, die Ihnen ſo viele Ehre machen, war, daß Sie, nach meiner Anſicht, wegen unſerer gütigen Freundin ſich viele unnöthige Unruhe machen, und daß Sie Ihre Geſundheit zu ſehr im Dienſte der⸗ ſelben aufopfern.“
„Ich würde mein Leben für meine Pflicht, oder für ein Glied der Familie meines Gatten opfern,“ entgegnete Mrs. Bute.
„Ja, Madam, wenn es nöthig wäre; allein wir wollen aus Mrs. Bute Crawley keine Märtyrerin machen,“ ſagte Clump in galanter Weiſe.
„Dr. Sauills und ich haben Miß Crawley's Zu⸗ ſtand, wie Sie wohl denken können, mit ängſtlicher Sorg⸗ falt erwogen. Wir ſehen, daß ſie niedergeſchlagen und angegriffen iſt; Familienereigniſſe haben ihre Nerven er⸗ ſchüttert.“
„Ihr Neffe wird der Verdammniß anheim fallen,“ rief Mrs. Crawley. 2
„Haben ihre Nerven erſchüttert: und Sie kamen hier an, wie ein Schutzengel, meine theure Madam, wie ein wahrer Schutzengel, ich verſichere es Ihnen, um ſie in dem Unglücke, das ſo ſchwer auf ihr liegt, aufzurichten. Aber Dr. Squills und ich waren der Anſicht, daß unſere liebenswürdige Freundin ſich nicht in einem ſolchen Zu⸗ ſtande befinde, daß ſie nothwendig in das Bett geſprochen werden müßte. Sie iſt zwar niedergeſchlagen; aber dieſes ewige Einſperren trägt vielleicht zu ihrer Niedergeſchla⸗ genheit noch bei. Sie ſollte Veränderung haben, friſche


