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halten, und bewirken, daß ſie ihre abſcheuliche Freidenkerei bereuete; er könnte ſie bewegen, ihre Pflicht zu thun, und jenen odiöſen, verworfenen Menſchen, der ſich und ſeine Familie geſchändet hat, abzuſchütteln; und er könnte ſie veranlaſſen, meinen theuren Mädchen und den beiden Jungen Gerechtigkeit widerfahren zu laſſen, die, wie ich verſichert bin, jeden Beiſtand, den ihre Verwandten ihnen koͤnnen zu Theil werden laſſen, brauchen und verdienen.“
Und da es ſtets ein Schritt zur Tugend iſt, wenn man das Laſter haßt, ſo ſuchte Mrs. Bute Crawley ihrer Schwägerin einen gehörigen Abſcheu vor all' den man⸗ cherlei Sünden Rawdon Crawley's einzuflößen, von denen die Frau ſeines Oheims einen ſo reichhaltigen Katalog anfertigte, daß derſelbe zur Verdammung eines ganzen Regiments junger Offiziere hätte dienen koͤnnen. Hat ein⸗ mal ein Menſch in ſeinem Leben etwas Unrechtes gethan, ſo kenne ich keinen Moraliſten, der es ſich ängſtlicher an⸗ gelegen ſein ließe, die Welt mit ſeinen Verirrungen be⸗ kannt zu machen, als die eigenen Verwandten; und Mrs. Bute legte vaher auch ein hoͤchſt lebhaftes Familieninte⸗ reſſe, und eine vollkommene Kenntniß von Rawdon's Le⸗ bensgeſchichte an den Tag. Sie war mit allen Einzel⸗ heiten jenes häßlichen Streites mit Capitän Firebrace, in dem Rawdon, der ſchon von Anfang an Unrecht hatte, zuletzt den Capitän erſchoß, vertraut. Sie wußte, wie der unglückliche Lord Dovedale, deſſen Mutter in Orford ein Haus gemiethet hatte, damit derſelbe dort erzogen würde, und der, vor ſeiner Ankunft in London, noch nie eine Karte in der Hand gehabt hatte, von Rawdon in dem Cocosbaum verführt, von dieſem abſcheulichen Ju⸗ gendverderber total betrunken gemacht, und wie demſelben von Letzterem vier tauſend Pfund abgejagt wurden. Sie beſchrieb mit erſtaunlicher Genauigkeit und auf's Findring⸗ lichſte den Schmerz der Provinzialfamilien, die er ruinirt — die Söhne, die durch ihn um Ehre und Vermoͤgen gekommen — die Tochter, die er verführt, und in's Ver⸗


