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meres zu ſagen; und daß ihre Eltern Leute ſeien, die gewiß ihr Unglück verdienten.“
„Willſt nicht Du vielleicht jetzt, wo Miß Sedley frei
iſt, ihr Heirathsanträge machen, William?“ fragte Miß Anna in ſarkaſtiſchem Tone. „Es wäre wohl eine höchſt ſchätzenswerthe Familienconnerion. Hi, hi, hi!“
„Ich — ſie — heirathen 1“ ſagte Dobbin, tief er⸗ röthend und geſchwind ſprechend. „Wenn Ihr, meine jungen Damen, ſo vereit ſeid, zu tauſchen und zu wech⸗ ſeln, glaubt Ihr dann, daß auch ſie es ſei? Lacht nur über den Engel und ſprecht Euren Spott aus! ſie kann es ja nicht hören, und iſt elend und unglücklich, und ver⸗ dient verlacht zu werden. Mach' nur mit Deinen Späſſen fort, Anna. Du biſt die Witzreißerin der Familie, und die Andern hören Deine Späſſe gern.“
„Ich muß Dir abermals ſagen, vaß wir hier in keiner Kaſerne ſind, William,“ bemerkte Miß Anna.
„In einer Kaſerne, beim Zeus — ich wollte, es würde Einer in der Kaſerne ſagen, was Ihr ſagt,“ brüllte der aufgeſtörte britiſche Löwe. „Ich möchte Einen auch nur ein Wort gegen ſie flüſtern hören, beim Jupiter. Aber Männer ſprechen nicht ſo, wie Du, Anna: nur Weiber können ſo Etwas thun, können ſo die Koͤpfe zu⸗ ſammenſtecken, ſo ziſchen, ſo kreiſchen, ſo ſchnattern. Da, packt Euch — fangt nicht an zu ſlennen. Ich habe ja nur geſagt, Ihr ſeid ein Paar Gänſe,“ ſagte Will Dob⸗ bin, als er bemerkte, daß Miß Anna's rothe Augen ſich in gewohnter Weiſe zu befeuchten begannen. „Nun, nun, meinetwegen ſollt Ihr keine Gänſe ſein, ſondern Schwäne — Alles, was Ihr wollt; nur laßt — laßt Miß Sed⸗ ley ungeſchoren!“
„Man hat doch noch nie ſo Etwas geſehen, wie die Verölendung und die alberne Vorliebe William's für das einfältige, kokettirende, liebäugelnde, kleine Ding,“ dachten die Schweſtern mit ihrer Mama: und ſie waren in Zit⸗ tern und Angſt, daß ſie, da ihr Verhäliniß mit Osborne


