Teil eines Werkes 
5. bis 8. Bändchen (1850)
Entstehung
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Wir wollen dem würdigen alten Börſenmäkler nicht durch die letzten geſchäftlichen Qualen und Kämpfe hindurch folgen, die er durchzumachen hatte, ehe ſein commerzieller Tod erfolgte, er wurde auf der Stock⸗Erchange als zah⸗ lungsunfähig erklärt; er blieb von ſeinem Comptoir weg: ſeine Wechſel wurden proteſtirt: ſein Bankerott ward förm⸗ lich ausgeſprochen. Das Haus und das Ameublement in Ruſſell Square wurden mit Beſchlag belegt und verkauft, und er und ſeine Familie daraus vertrieben; und es ward, wie wir geſehen haben, ihnen überlaſſen, ihre Häupter zu bergen, wo ſie konnten.

John Sedley hatte nicht ſo viel Muth, um die zu ſeinem Haushalte gehorenden Perſonen, die dann und wann in unſerer Geſchichte zum Vorſchein gekommen ſind, und von denen er nun, durch die Armuth gezwungen, Abſchied nehmen mußte, noch einmal zu ſehen. Es wurde dieſen guten Leuten ihr Lohn mit jener Pünktlichkeit ausbezahlt, welche Leute, ſo nur große Summen ſchulden, häufig zeigen — es that ihnen ſehr leid, gute Plätze verlaſſen zu müſſen — allein es brach ihnen das Herz nicht, als ſie ſich von ihrem angebeteten Herrn und ihrer angebeteten Gebieterin trennten. Das Kammermädchen unſerer Ama⸗ lie war zwar ungemein freigebig mit ihren Beileidsbezeu⸗ gungen, ging aber ganz reſignirt davon, um in einem vornehmeren Theile der Stadt eine beſſere Stelle zu ſu⸗ chen. Der ſchwarze Sambo beſchloß, mit der ſeinem Stande eigenthümlichen Verblendung, ein Wirthshaus zu eröffnen. Nur die ehrliche alte Mrs. Blenkinſop, die Jos und Amalie hatte auf die Welt kommen ſehen, und Zeu⸗ gin geweſen war, wie John Sedley um ſeine Frau warb, wollte auch ohne Lohn bei ihnen bleiben, da ſie in ihrem Dienſte eine ſchöne Summe Geldes erſpart hatte. Dieſe begleitete nun die geſtürzten Leute nach ihrem neuen und beſcheidenen Zufluchtsorte, wo ſie ſie pflegte, und einige Zeit gegen ſie murrte.

Unter allen Gegnern Sedley's bei den nun folgenden

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